Ausflug nach Bergamo

Also wir glauben, für Italien sollten wir aktuell keine Pläne machen! 😀 Es kam mal wieder anders, als wir es eigentlich geplant hatten. Eigentlich wollten wir eine wirklich lange Tour machen, sind jedoch aufgewacht und es hat gedonnert und in Strömen geregnet. Nach unserer Erfahrung uns bei einem Gewitter weit oben in den Bergen unterstellen zu müssen, war für uns schnell klar, dass wir uns auch nach Beruhigung des Wetters nicht direkt wieder weit nach oben trauen 😉 Also musste eine Alternatividee her – wir haben geschaut, welche Städtchen so in unserer Nähe sind und haben uns dann entschieden einen Ausflug nach Bergamo zu machen. Bergamo liegt ebenso wie unser Städtchen Darfo Boario Terme in der Lombardei und hat ca. 120 000 Einwohner.

So sind wir dann nach einem kurzen Spaziergang mit Lotte – damit sie ihr Pfötchen noch schonen kann – gegen 12 Uhr losgefahren. Für die 60 km haben wir dann auch gut eine Stunde gebraucht. Per Zufall sind wir dann an einem Decathlon vorbeigefahren und nochmal schnell reingehüpft weil wir gerne noch ein Microfaser Handtuch kaufen wollten. Gesagt, getan. Wenige Minuten später waren wir also knapp 10 Euro los und hatten dafür nun noch ein Handtuch! 🙂

Danach sind wir dann direkt in die Altstadt „città alta“ von Bergamo, die ca. 380 m ü.M. liegt, gefahren. Da wir hier nicht so großartig Lust hatten noch ewig einen Parkplatz zu suchen, sind wir auf einen kostenpflichtigen gefahren, der dann 1,80€ pro Stunde gekostet hat. Die komplette Altstadt Bergamos steht unter Denkmalschutz und ist mit einer 5 km langen Stadtmauer umgeben.

Los ging dann unser Spaziergang durch die kleinen Gässchen. Wir hatten kein Ziel – lediglich, endlich ein leckeres Eis zu essen 😉 – und haben uns daher einfach treiben lassen. Gerade dass hier jedes Häuschen anders aussieht, alle so liebevoll die Blumen vor/am/im Haus pflegen und hegen, die Wäsche draußen auf Wäscheleinen zwischen den einzelnen Häusern getrocknet wird und man immer so lieb gegrüßt wird – das ist für uns Italien geworden und das haben wir mehr als lieben gelernt. Lange Zeit hatten wir es nur noch mit Stränden und viel zu vielen Touristen im Kopf, aber zum Glück hat uns das nicht abgehalten, die letzten Jahre Italien für uns neu zu entdecken.

 

 

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