Start unserer Reise!

…am 08.08.2016 war es also soweit und spätestens an diesem Morgen kam dann auch die Aufregung. Irgendwie war die Zeit so schnell verflogen und die zwei Tage noch bei unseren Familien gingen wie im Flug vorbei. Wir haben es zum Glück geschafft, mit allen noch einmal Zeit zu verbringen und auch unsere liebsten Freunde sind noch einmal vorbeigekommen. An diesem Morgen sind uns dann noch diverse Dinge eingefallen, die wir schnell noch erledigen wollten – SIM Karte hier noch einmal schnell registrieren, nach Zügen zum Flughafen gucken, die Hong Kong Karte herunterladen, damit wir auf diese dann direkt zugreifen können und hoffentlich unsere Unterkunft direkt finden 😉 und die letzten Dinge einpacken. So ging es dann für uns mit dem Zug um 10:49 von Wuppertal Vohwinkel auf Richtung Düsseldorf Flughafen. Wir mussten am Düsseldorfer Hauptbahnhof umsteigen und dort haben wir noch schnell Sanohra gekauft. Maria hat sehr oft mit schlimmen Ohrenschmerzen bei Flügen zu kämpfen, sodass es ein Versuch wert war ob diese helfen – um dies vorweg zu greifen – sie haben geholfen!

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Wir waren somit rechtzeitig am Flughafen und am Cathay Pacific Schalter, wo wir sehr darauf gehofft haben, einem lieben Menschen zu begegnen. Wir hatten leider zu spät online eingecheckt und daher nur noch getrennte Plätze bekommen. Wir haben die Dame also um Hilfe gebeten, jedoch war die Maschine wohl bis auf einen einzigen Platz ausgebucht. Das einzige was sie uns anbieten konnte, war, dass wir beide am Gang sitzen und somit quasi fast nebeneinander. Für uns war das absolut okay. Im Nachhinein fanden wir es sogar noch besser als erwartet – wir waren sehr schnell beim Essen und Trinken holen, schnell auf der Toilette und hatten beide verhältnismäßig viel Platz.

Wir sind gegen 13:25 Uhr gestartet und hatten also 11 Stunden Flug vor uns. Zum Glück hatten wir beide unkomplizierte Sitznachbarn und der Flug an sich war auch sehr ruhig. Es gab kurz nach dem Start einmal Mittagessen für uns und danach sollten alle Fenster abgedunkelt werden, damit wir alle etwas zur Ruhe kommen. Das hat auch funktioniert, zumindest haben sehr schnell sehr viele Menschen geschlafen. Wir waren noch sehr aufgedreht und haben uns erstmal mit dem Entertainment Programm beschäftigt, bevor auch wir ab und an mal die Augen zugemacht haben. So richtig schlafen konnten wir allerdings nicht. Snacks und typisch chinesische Nudeln konnte man sich den ganzen Flug über bei den Stewards und Stewardessen holen und ca. zwei Stunden vor Landung gab es dann auch noch einmal Frühstück – das war allerdings nicht so ganz unser Ding.

Nach elf Stunden sind wir dann endlich in Hong Kong angekommen. Zunächst waren wir auch noch relativ fit, wobei wir eigentlich keine Nacht hatten, hier jedoch gerade der neue Tag begonnen hat (es war gerade mal 6:40 Uhr). Wir haben uns dann Tickets für den Airport Express gekauft und der ist auch direkt gefahren, sodass wir ca. 25 Minuten später schon angekommen sind. Uns hat dann ein kleiner Bus noch quasi bis zu unserer Unterkunft gefahren. Wir dachten jedoch, dass wir noch ein bisschen laufen müssen und haben uns dumm und dämlich gesucht. Wir hatten nämlich lediglich auf die Straße und Hausnummer geachtet und dachten immer, eigentlich müssten wir da sein – jedoch war dort so eine Art kleine Einkaufshalle mit Ramsch und ganz vielen fliegenden Händlern. Irgendwann sind wir dann einfach mal reingelaufen und da haben wir dann das System endlich verstanden. Denn in unserer Anschrift der Unterkunft stand auch noch „Block C“ – das hat dann Sinn ergeben. Es geht nämlich noch viel tiefer rein, dann kommen unterschiedliche Blöcke, die dann nochmal 15 Stöcke haben und voll mit Gasthäusern sind. Wir sind dann in unsere Etage gefahren und konnten zumindest unser Gepäck dalassen, wiederkommen durften wir dann ab 13 Uhr. Also wollten wir uns schon mal ein wenig die Gegend anschauen, haben etwas Geld abgehoben und nach etwas Essbarem gesucht. So richtig fündig sind wir erstmal nicht geworden, sondern haben uns dann im 7 Eleven Rosinenbrot gekauft und uns im Mc Donalds etwas ausgeruht. Es ging dann wieder weiter, wir sind dann direkt mal ans Wasser gelaufen, haben die Aussicht auf Hong Kong Island genossen und uns dann wieder auf einer Treppe niedergelassen, da wir einfach echt müde waren und einfach nur eine Runde schlafen wollten. Auf einmal fing es an zu regnen und es wurde richtig dunkel. Es ging wirklich schlagartig und wir hatten das Gefühl die Welt geht unter – es hat gedonnert, geblitzt und die Straßen waren sofort unter Wasser. Wir haben uns natürlich untergestellt und etwas abgewartet. Das Gewitter hat dann auch aufgehört, der Regen jedoch nicht. Also sind wir durch den Regen dann zu unserer Unterkunft gelaufen, haben endlich den Schlüssel zu unserem Zimmer bekommen und erstmal geschlafen.

Gegen 18 Uhr sind wir wieder wach geworden und hatten auch tierischen Hunger, sodass wir uns sofort angezogen haben und los sind. Wir haben uns dann direkt bei uns unten etwas zu essen gekauft – Samosa – eigentlich indisch 😉 aber super lecker! Wir haben etwas unsere Gegend erkundet und sind dann im Kowloon Park gelandet – von uns nur etwa fünf Minuten Fußweg entfernt. Wir waren wirklich erstaunt, wieviele Menschen auf einmal unterwegs waren – umso später und umso dunkler es wurde, umso voller wurde es. Im Park gab es sehr viele Gruppen, die gemeinsam irgendwelche kampfähnlichen Sportarten gemacht haben und auch war das Schwimmbad, in welches man aus jeder Richtung reinschauen kann, mega voll. Auf dem Rückweg gab es nochmal Samosa für uns und dann sind wir auch wieder aufs Zimmer. Wir leben hier auf ca. 6 qm, einem Bad – naja eher eine Toilette mit Duschkopf, denn wenn man hier duscht wird die ganze Toilette nass 😉 und einem Bett. Wirklich Platz sich einmal umzudrehen ist nicht, dafür haben wir aber einen kleinen Kühlschrank, Klimaanlage und einen Fön 😉 Für uns waren das viele Eindrücke innerhalb weniger Stunden und daher wurde es Zeit diese zu verarbeiten und ins Bett zu gehen 🙂

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