Unser erster richtiger Tag in Hong Kong..

…begann damit, dass wir bis um ein Uhr geschlafen haben. Wir waren nachts so lange wach und da wir ohne Stress aufstehen wollten, haben wir uns keinen Wecker gestellt sondern beschlossen, dass wir einmal richtig ausschlafen werden. Wir sind dann beide gegen neun wach geworden, aber nur weil wir Hunger hatten 😉 und Thomas hat uns schnell Rosinenbrot gekauft. Das haben wir gegessen und dann nochmal weitergeschlafen und sind auch erst wieder gegen ein Uhr wach geworden. Dann ab unter die Dusche und los ging es in unser Viertel. Wir sind hier in Kowloon und nicht direkt auf Hong Kong Island, fühlen uns hier aber wirklich sehr wohl.

Kowloon ist der dicht besiedelste Teil Hong Kongs – im Stadtteil Mong Kok ist dieser Teil mit 180.000 und 250.000 Einwohnern/km² am höchsten. Wenn wir hier so langlaufen, besonders wie gesagt gegen Abend merken wir dies auch – es sind wirklich wahnsinnig viele Menschen unterwegs. Auch hier gibt es einige Hochhäuser, besonders nah des Wassers, die sehr neu aussehen – jedoch bei weitem nicht so viele, wie die Skyline von Hong Kong Island bietet. Dafür steht allerdings hier auf der Seite das höchste Gebäude Hong Kongs – dieses bietet wohl auch die Möglichkeit, die Aussicht von ganz oben zu genießen (allerdings, wie uns gesagt wurde, auch zu total überzogenen Preisen).

Wir hatten vor, einfach mal zum Ladies´Market zu spazieren, der in der Tung Choi Street ist. Dies ist von unserer Unterkunft etwa 3 km zu Fuß. Klar, hätten wir auch für wenig Geld Bus oder U-Bahn fahren können – allerdings wollten wir auch ein wenig bummeln und schauen was es hier für Lädchen gibt, etc. sodass wir den ganzen Weg zu Fuß gegangen sind. Wir haben ohne auf die Straßen zu achten, direkt gemerkt, als wir an unserem Ziel ankamen. Ein heiterer Trubel war auf einmal um uns rum, so viele Menschen und alles hat bunt geblinkt und geleuchtet. Es herrschte eine allgemeine Aufregung 🙂

Wir sind ganz gemütlich entlanggeschlendert – immerhin gehen die ganzen Straßenbuden ca. 1 km lang und die Händler dort verkaufen wirklich alles, was das offensichtlich chinesische Herz und das der Touristen begehrt ;). Es waren auch sehr viele Einheimische und Chinesen neben den vielen Touristen und handelten was das Zeug hält. Wirklich Wahnsinn, wie hoch mancher Ramschartikel zunächst gehandelt wird und auf einmal möchten sie, dass du ihn mitnimmst, auch wenn der Händler nun schon nur noch 1/10 seines ursprünglichen Preises haben möchte. Thomas hat sich zu einer Kappe hinreißen lassen, die aber erstens wirklich cool aussieht 😉 und vor allem gaaaaanz bestimmt dann seine immer länger werdenden Haare gut verdeckt (seine größte Angst auf dieser Reise ;)).

Wir sind dann ganz gemütlich wieder nach Hause geschlendert und neben eben all diesen Märkten gibt es auch soooo viele Malls, so viele High-end Produkte – wir haben uns immer gefragt, wer dies alles kauft – hier leben die Menschen dafür anscheinend oder es kommen andere und kaufen alles leer? Wir gehen jedenfalls nur kurz rein um uns mal abzukühlen 😉 ansonsten können wir den ganzen Labels nichts abgewinnen.

Da wir uns unterwegs in einem kleinen Geschäft Cupnoodles 😉 gekauft haben, haben wir uns diese in unserer Unterkunft – hier gibt es zum Glück heißes Wasser – direkt mal „gekocht“ und nochmal im Internet geschaut, was wir hier am Abend so machen können. Da der Temple Street Night Market empfohlen wird, sind wir also direkt noch einmal los und sind auch über diesen Markt (der in vielen Dingen weitaus günstiger war, als der Ladies’Market) geschlendert. Hier war zudem noch viel mehr Leben um den Markt herum – überall wurde gegessen und das in großen Gruppen – die Straßen waren einfach voller Leben! Wir haben einfach alles auf uns wirken lassen und waren dann gegen ein Uhr wieder in unserer Unterkunft – allerdings konnten wir nicht schlafen und waren dann wieder bis vier Uhr wach 😉

 

 

 

 

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