Tag 6 – Ankunft in Singapur

Nachdem wir einen ziemlich unruhigen Flug hinter uns hatten und somit kaum schlafen konnten, haben wir uns dazu entschieden, uns nochmal am Flughafen in Singapur auszuruhen. Einchecken konnten wir sowieso erst gegen 15 Uhr und angekommen sind wir bereits halb elf. Also unser Gepäck abgeholt, einen Stempel im Reisepass bekommen und ab auf eine Couch – ja es stand dort tatsächlich eine mega bequeme Couch. In der Nähe war ein Restaurant, sodass wir uns nicht sicher waren, ob man dort einfach sitzen darf auch ohne etwas zu essen, aber wir haben es riskiert und dort einfach mal zwei Stunden geschlafen und das hat uns soooo gut getan. Danach waren wir richtig fit und haben uns Tickets bis zur Station „Bungis“ gekauft – dort in der Nähe liegt unser „Kapselhotel“ – „The Pod“ (können wir übrigens absolut empfehlen – wir haben es über booking.com gebucht und sind mehr als zufrieden, vor allem bei dem Preis!!). Die Tickets (Hin- und Rückfahrt) haben für uns beide gerade mal 9,40 SGD gekostet – absolutes Schnäppchen!

Angekommen in unserer Unterkunft haben wir erstmal unsere Schlafhöhle etwas eingerichtet und alles verstaut und waren beide duschen. Danach gab es für uns für jeden 4 Kaffee – den gibt es hier nämlich den ganzen Tag kostenfrei (genauso wie kaltes und heißes Wasser und Tee) und etwas im Aufenthaltsraum entspannt. Nachdem wir nun eine Woche keinen Kaffee hatten, war das für uns wirklich purer Genuss! Wir können diese Unterkunft absolut empfehlen – wir wurden sehr herzlich empfangen und uns wurde mit allem weitergeholfen. WLAN gibt es hier ebenfalls kostenfrei und das ist zudem auch relativ flott – es gibt sogar kleine Kabinen, in denen noch ein Laptop ist, das man zusätzlich nutzen kann. Wir haben eine von 8 Kapseln, die völlig ausreichen um dort zu schlafen und auch noch ein paar Dinge unterzubringen. Singapur hat sicherlich so viel zu bieten, dass man hier sowieso nur schläft 😉 Es gibt dann genügend Waschbecken und einzelne Duschzimmer (in denen ist auch immer ein Klo und ein Waschbecken), die auch alle sehr sauber sind – dafür herrscht hier die Regel, dass man sowohl im Zimmer, als auch in den Waschräumen keine Schuhe tragen soll.

Dann hatten wir tierischen Hunger und haben auf Instagram den Tipp erhalten, links raus aus unserer Unterkunft komme ein Foodcourt, der nicht ganz so teuer wäre – wir sind gar nicht so arg weit gekommen und bei Mrs. Pho gelandet! Das Essen war sehr sehr lecker – können wir absolut empfehlen. Ehrlich gesagt hatten wir vorab etwas Angst vor den Preisen hier, aber sind eher positiv überrascht. Wir haben zusammen knapp 12 SGD bezahlt.

Wir sind dann erstmal wieder zurück in die andere Richtung, weil wir kunterbunte Straßen entdeckt hatten, als wir von unserer MRT Station zur Unterkunft gelaufen sind und uns diese näher anschauen wollten. Anhand von dem hilfsbereiten Internet 😉 haben wir herausgefunden, dass es sich hier um das arabische Viertel handelt. Echt schön anzuschauen und hier durchzulaufen – so viele kleine Lädchen mit teilweise handgefertigten Dingen (allerdings auch etwas hochpreisiger) und da es bereits abends wurde, war hier richtig viel los!

Danach sind wir dann einfach mal los Richtung Marina Bay Sands. Wir sind drei Stunden dort einfach rumgelaufen, haben Singapur auf uns wirken lassen und sehr schnell festgestellt, dass wir Singapur (übrigens = Löwenstadt) wohl sehr viel mehr mögen, als wir vorab gedacht haben. Natürlich war es hier wirklich voller Touristen, aber irgendwie hat sich das alles so verlaufen und war gar nicht so störend, wie man meinen könnte. Uns hat es sehr gut gefallen!

Sachen die uns schnell aufgefallen sind – nur Kleinigkeiten – die wir aber richtig cool hier finden:

  • es gibt hier die Möglichkeit, für Menschen mit Gehbehinderung, etc. eine entsprechende Karte an die Fußgängerampel zu halten und somit die „Grünphase“ zu verlängern
  • die „Festhaltestangen“ in der Mitte der U-Bahn sind dreibeinig, sodass sich viel mehr Menschen daran festhalten können
  • die Geldscheine fühlen sich richtig cool an
  • Countdown an der Ampel, der anzeigt, wie lange die Grünphase noch ist
  • Beim ersten Mal kauft man ein Ticket, welches man aber nach der Fahrt nicht wegschmeißen braucht, sondern für bis zu 6 weitere Fahrten nutzen kann
  • der Fahrpreis richtet sich (zumindest bei den Bussen) nach der Entfernung

20160815_190619 20160816_123857

Gegen elf waren wir wieder in unserer Unterkunft und haben unsere Zeit im Aufenthaltsraum verbracht – etwas am Blog geschrieben, mit Freunden Kontakt gehabt und überlegt, was wir morgen so erkunden möchten!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s