Tag 10 – Wir fühlen uns wohl in Ubud!

Heute wollten wir eigentlich in den Norden von Bali fahren und das Paar hinter dem Blog „Life-to-go“ treffen, da die beiden heute genau ein Jahr unterwegs sind. Allerdings hat es schon geregnet, als wir aufgewacht sind. Für uns gab es dann erstmal Frühstück – unser Homestay bietet an, dass man sich zunächst ein Getränk aussucht (Kaffee schwarz mit Zucker oder/und Milch oder frischer Saft) und dann etwas zu Essen. Hier kann man wählen zwischen Pancakes mit Früchten, Sandwich oder Jaffles. Wir haben uns einmal Sandwich mit Tomaten und Ei und einmal Pancakes mit Bananen bestellt und dann geteilt 😉 Da es danach weiter geregnet hat, haben wir uns noch etwas ausgeruht und bereits geklärt, dass wir einen Roller für die nächsten zwei Tage haben (die Buchung lief direkt über unser Homestay). Sobald es dann einmal etwas aufgehört hat und die Sonne durch kam, sind wir direkt auf den Roller und los! Thomas fährt seitdem er 16 ist Roller, bzw. Schwalbe 😉 und somit hat er sich auch direkt – trotz des Verkehrs in Ubud – getraut zu fahren. Im Grunde habe aber auch ich schnell gemerkt, dass hier irgendwie trotzdem jeder auf jeden Rücksicht nimmt und der Verkehr sich tatsächlich  „von selbst“ regelt. Schon lustig – aber ich habe wirklich Gefallen daran gefunden, durch diese vollen Straßen zu fahren und sich durchzuschlängeln 😉

Nach ca. zwei Minuten fing es allerdings wieder schlagartig an zu regnen, sodass wir angehalten haben und direkt in das nächste Warung gegangen sind – dies war durchaus eine gute Wahl. Wir haben dann jeder einen Saft (Melonen- und Mangosaft) bestellt und gehofft, dass, wenn wir uns etwas Zeit lassen, die Säfte in Ruhe genießen, die Sonne sich vielleicht wieder blicken lässt oder aber zumindest der Regen ganz weit weg bleibt 😉 Neben uns saßen liebe Belgier, die bereits zwei Wochen auf Bali waren und uns versichert haben, dass dies mit Abstand der schlechteste Tag ist, den sie hier hatten und das Wetter sonst einwandfrei ist. Also gut – da der Regen zunächst nicht aufgehört hat – haben wir uns auch noch direkt etwas zu Essen bestellt. Leckeren Reis mit frischem Gemüse – und es war wirklich soooo gut! Als wir fertig waren, kam der Besitzer noch auf uns zu und wir mussten auf einen großen Post-it draufschreiben, wer wir sind und wo wir herkommen. Danach wurde unser Zettel mit an der Wand angebracht, an der bereits gefühlt mehrere hundert Zettelchen klebten! 😉

Da es dann wieder mal kurz aufgehört hat zu regnen, haben wir einen neuen Versuch gewagt und wurden nach wenigen Minuten wieder enttäuscht. Also dachten wir uns, wir fahren nach Hause und ruhen uns noch etwas aus. Das haben wir dann auch gemacht und am Nachmittag, gegen 15:30 Uhr, wurde es endlich richtig schön! Also wieder auf den Roller und los zu den Tegallalang Reisterrassen – zumindest war das unser Plan. Nach ungefähr 8 km kamen wir an und sind dann aber vorbeigefahren, weil uns dort viel zu viele Touristen waren und überall kleine Tourbusse standen. Wir dachten uns, es kann ja nicht so schwer sein, Terrassen zu finden, die ähnlich beeindruckend sind, aber nicht voller Menschenmassen. Wir sind also die Straße einfach weiter hochgefahren und einfach mal nach links abgebogen und standen dann auch direkt vor tollen Reisterrassen (die waren von der Straße gar nicht einsehbar). Allerdings war dort relativ viel Gestrüpp und wir dachten, dass wir leider nicht hinkommen können – bis dann ein Arbeiter um die Ecke kam, den wir gefragt haben, ob es möglich ist, irgendwie näher an die Terrassen heranzukommen und der uns mit Händen und Füßen erklärt hat, dass es zum einen geht und zum anderen, wie wir am Besten hinkommen 😉 Also wieder dorthin und dann ging es auch ohne Probleme und wir hatten wirklich einen tollen Ausblick, bzw. haben die Atmosphäre dort sehr genossen. Zudem haben wir dort die süßeste Kuh der Welt entdeckt 😉 Die Drohne haben wir dann hier auch das erste Mal auf Bali steigen lassen!

Danach ging es wieder zurück zu unserer Unterkunft und wir haben uns frisch gemacht, weil wir noch Essen gehen wollten. Übrigens wurden wir von einem anderen Paar angesprochen, ob wir uns denn nicht für den nächsten Tag einen Fahrer gemeinsam nehmen wollten, der uns dann zu den Reisterrassen fährt. Wir haben den beiden dann geraten, sich lieber einen Roller zu nehmen – viel authentischer und von Ubud sind die Terrassen wirklich super schnell zu erreichen. Einfach langsam und etwas umsichtig fahren, dann funktioniert das auch 😉

Wir haben uns zum Abendessen das Warung Sopa ausgesucht. Das ist ein vegetarisches Warung, wobei sehr viele Gerichte auch vegan sind. Wir haben dort Reis mit unterschiedlichem Gemüse gegessen und als Nachtisch gab es für jeden von uns ein Stück veganen Kuchen (der zugegebenermaßen erste in unserem Leben und er war wirklich sehr lecker!) Es ist preislich vielleicht etwas höher als viele andere Warungs in Ubud, aber dafür auch sehr gemütlich und liebevoll eingerichtet und auch geführt. Zudem war das Essen auch wirklich sehr lecker!

 

 

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2 Antworten auf “Tag 10 – Wir fühlen uns wohl in Ubud!”

  1. Hey ihr 2! 🙂

    Uns hat Ubud auch super gut gefallen auch wenn es schon richtig touristisch ist. Trotzdem hat der Ort eine tolle Atmosphäre :)! Wie lange bleibt ihr denn noch auf Bali oder besser gesagt Indonesien?

    Liebe Grüße Sara

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Sara – ja dort herrscht wirklich eine tolle Atmosphäre! Gerade sind wir auf Lombok und bleiben noch zehn Tage, bis es für uns weiter geht! Wir werden Indonesien aber definitiv nochmal einen Besuch abstatten! 😉

      Ganz liebe Grüße an dich!

      Gefällt mir

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