Tag 22 – 26 Lombok – die schöne Nachbarinsel Balis!

Nachdem wir auf Gili Air zwar entspannen konnten, jedoch nicht so wirklich unsere Reise weitergeplant haben – auch da Thomas zwei Tage außer Gefecht war, haben wir am letzten Tag beschlossen, keinen Transfer zu buchen, sondern einfach das öffentliche Boot am nächsten Tag zu nehmen. Wir hatten uns durchgefragt und erfahren, dass das öffentliche Boot – welches dann in Bangsal auf Lombok anlegt, immer fährt, wenn 40 Personen zusammengekommen sind. Somit fährt es eben insbesondere zwischen halb acht und halb elf sehr oft – da viele Einheimische für Besorgungen auf Lombok rüberfahren oder auch um dort zu arbeiten. Wir haben am Morgen noch auf unsere Wäsche gewartet (die wir in unserer Unterkunft haben waschen lassen – der Kilopreis lag hier bei 20.000 IDR, ca. 1,30 Euro) und haben dann ganz in Ruhe gepackt. Gegen 10 Uhr haben wir uns Richtung Hafen aufgemacht. Man kann auch – sollte man keine Lust haben zu laufen – sich mit einer Pferdekutsche auf der Insel herumfahren lassen. Was anderes als Kutschen und Fahrräder und ab und an ein Elektroroller gibt es auf Gili Air nämlich nicht! Am Hafen angekommen haben wir uns direkt unsere Tickets gekauft (12.000 IDR pro Person – ca 0,80 Euro) und waren Nr. 22 und Nr. 23, sodass noch 17 Personen kommen mussten, bis das Boot losfährt. Wir haben uns währenddessen noch eine kalte Cola gekauft und nach ca. 20 Minuten ging es auch schon los. Wir sind alle auf das Boot und dann ging es auch schon los. Irgendwie dachten wir bei einem öffentlichen Boot an einen langsamen Fahrstil und daher auch den günstigen Preis (man kann natürlich auch mit einem Speedboat rüberfahren oder gar mit einem privaten Speedboat), aber es fuhr erstaunlich schnell, sodass wir in 20 Minuten schon in Bangsal angekommen sind. Auch hier können die Boote nicht anlegen, somit war wieder im kniehohen Wasser Aussteigen angesagt 😉

Blick auf Lombok
Blick auf Lombok

Dort angekommen, geht es für diejenigen, die einen Transport gebucht haben, sehr schnell und für uns hat der etwas lästige Teil angefangen. Wir hatten nämlich gelesen, dass es eben auch öffentliche Busse gibt und diese wollten wir suchen. Allerdings wurden wir von allen Seiten angequatscht, wo wir denn hinwollen und uns irgendwelche Preise entgegengerufen. Da diese teilweise total überzogen waren, waren wir etwas genervt und sind dann stur weitergelaufen. Auf der Suche nach dem öffentlichen Bus wurden wir dann tatsächlich fündig – auch wenn unsere Vorstellung eine völlig andere war. Hier seht ihr unseren kleinen Bus und wir haben ehrlich noch nie so einen heruntergekommenen Wagen gesehen 😉 Aber der Fahrer war nett, die anderen Fahrgäste ebenfalls und der Fahrer ist auch sehr ordentlich gefahren.

Unser öffentlicher Bus!
Unser öffentlicher Bus!

Wir haben uns als Zwischenstopp Mataram ausgesucht und sind dort in ein Hotel – was nicht so wirklich zu empfehlen ist. Es war ok, allerdings war das Bad nicht sauber und das WLAN wirklich miserabel und eigentlich war das der Grund, hier einzuchecken. Denn wir wollten sowohl unsere Weiterreise, als auch unseren Aufenthalt in Westaustralien etwas planen. Da das nicht so geklappt hat, sind wir ein bisschen durch die Nachbarschaft gelaufen und waren unter anderem in der Mataram Mall.

Mataram Mall
Mataram Mall

Es gibt westliche Essensläden, wie z.B. McDonalds, KFC und ansonsten relativ viele Ramschläden. Wer also eine Sonnenbrille für umgerechnet 2 Euro braucht, der wird hier fündig . Es gibt auch einen sehr gut sortierten Supermarkt (in dem waren wir dann einkaufen) und zwei tolle Klamottenläden – allerdings sind die Sachen hier so teuer, wie etwa bei Zara oder Bershka in Deutschland. Ansonsten haben wir hier nicht so arg viel gemacht – allerdings haben wir hier mit Abstand das beste Essen gegessen, vor allem fürs Frühstück! Am nächsten Morgen haben wir dann unsere Sachen wieder gepackt und uns ein Taxi nach Kuta genommen. Für den Weg haben wir 200.000 IDR (ca. 13 Euro) gezahlt. Gebucht hatten wir ein Homestay, dass unser Fahrer erst sehr schwer gefunden hat und welches auch ein ganz klein wenig abseits ist – allerdings wurden wir wahnsinnig herzlich begrüßt! Die Zimmer hier sind einfach eingerichtet, aber sauber und die Gastfamilie waren die liebsten Einheimischen, denen wir begegnet sind. Für uns gab es dann direkt auch erstmal einen Kaffee auf unserer kleinen, eigenen Terrasse.

Kuta, Lombok
Kuta, Lombok

Danach ging es zu Fuß zum Strand von Kuta – der übrigens total „perlig“ ist. Ganz anders, als alle Strände die wir vorher gesehen hatten. Es ist schön hier, man kann auch etwas reingehen, allerdings war bei uns der Wasserstand so gering, dass man nicht schwimmen konnte, sondern auch gefühlt nach 100 Metern nur kniehoch im Wasser stand. Ansonsten ist uns direkt aufgefallen, dass hier sehr viele Menschen ankommen und einem etwas andrehen möchten – vor allem leider Kinder. Diese haben fast immer Armbänder, die sie loswerden möchten und Frauen, die Sarongs haben oder frische Früchte. Manchmal reicht ein „No, thanks“ oder Kopfschütteln nicht, sondern sie bleiben wirklich penetrant stehen und man muss sie einfach ignorieren, bis sie dann irgendwann gehen. Sehr unschön. Hier haben wir dann übrigens auch Sarah und Alex wiedergesehen (die wir auf Gili Air kennengelernt hatten) und sie hatten doch tatsächlich im gleichen Homestay ein Zimmer wie wir. Somit haben wir beschlossen, die nächsten zwei Tage gemeinsam auf dem Roller ein paar Strände abzufahren.

Der Strand in Kuta

Danach ging es für uns zurück und auf dem Weg waren wir noch kurz im Supermarkt um uns Wasser zu kaufen und dann haben wir uns an einem kleinen Imbiss niedergelassen und mal ein „Kebab“ gesehen. Es war ganz anders, als wir es aus Deutschland kennen, aber verdammt lecker!

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Roller zu zwei wirklich tollen Stränden. Als erstes haben wir den Mawun Beach angefahren. Diesen – wie auch alle anderen Strände, die wir angefahren sind – findet ihr auch direkt bei Maps Me eingezeichnet und der Weg ist auch immer mit einem Roller fahrbar 😉 Der Strand war nicht so voll, man konnte sich gut auch ziemlich alleine hinlegen. Wirklich eine tolle Aussicht – allerdings waren bei uns die Wellen relativ hoch, sodass man am Besten an der Seite reingehen konnte. Für Schwimmer sehr gut geeignet!

Danach sind wir zum Selong Belanak Beach gefahren und hier darf man dann den letzten kleinen Weg nicht verfehlen (sieht nämlich nicht nach einem offiziellen Weg aus) – aber man kommt direkt bis zum Strand mit dem Roller. Danach hat man eine wirklich tolle Aussicht – ein schöner Strand!

Danach ging es wieder zurück zu unserem Homestay und wir haben uns in Kuta in einem Warung noch ein leckeres Reisgericht zu 13.000 IDR (knapp 1 Euro) gekauft. Danach waren wir ziemlich kaputt und haben uns nur noch etwas gemütlich auf unser Terrasse unterhalten, bevor wir dann ins Bett sind.

 

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