Tag 27 – noch einen Tag in Kuta / Lombok & tolle Strände!

Heute wollten wir den Tag wieder mit Sarah und Alex verbringen und die beiden hatten noch zwei andere Mädels kennengelernt, die dann ebenfalls mitgekommen sind. Zunächst sind wir Sasak Village Sadenach Sasak Village Sade gefahren – von unserer Unterkunft waren dies nur 8 km mit dem Roller (einfach von Kuta aus der Hauptstraße in den Norden folgen). Dort angekommen, haben wir die Roller abgestellt und wurden direkt angesprochen, ob wir denn nicht einen Guide dabei hätten. Dies haben wir verneint und dann hat sich der junge Herr direkt als solch einer ausgegeben und angeboten, uns durchzuführen – sein Angebot war, dass wir danach einfach etwas Geld geben sollten. Sein Englisch war ziemlich gut und er hat uns einiges über die Menschen, Hütten und Gewohnheiten dort erzählt. Unter anderem haben wir dann zwei Kämpfer beobachten können. Diese sind mit einem Stock bewaffnet und haben ein Schild in der Hand (welches mit Rindshaut bezogen ist) um sich zu schützen und Schläge abzuwehren. Einige der Kämpfer hatten wirklich heftige Narben am ganzen Körper – insbesondere am Rücken und den Armen. Unser Guide erzählte uns, dass derjenige verliert, der zuerst am Kopf getroffen wird. Diese ‚Kampfsportart‘ nennt sich Peresean.

Nach unserer Mittagspause, in der wir im Supermarkt waren, ich mir ein Kleid für umgerechnet 3 Euro gekauft und wir noch eine kleine Portion Reis gegessen haben, haben wir uns wieder mit den anderen getroffen und sind diesmal zum Strand gefahren. Der erste von uns angefahrene sollte der Tanjung Aan werden. Auch hier kann man sich absolut auf Maps Me verlassen – man muss sich nur dann entscheiden, ob man eher die rechte oder die linke Seite anfahren will. Wir haben uns für die rechte Seite entschieden und das war goldrichtig. Hier war fast nichts los – das Wasser ist klasse, es sieht toll aus und man kann hier auch super schwimmen, da es hier nicht so flach ist, sondern relativ schnell tief wird. Eine Schaukel, auf der man die Aussicht noch mehr geniessen kann, gibt es hier auch. Leider allerdings auch wieder ein paar Kinder, die ihre Sachen loswerden möchten. Ansonsten haben wir hier nur ganz wenige andere Menschen gesehen und waren daher so gut wie alleine. Damit wir unseren Roller hier abstellen durften, mussten wir 5000 IDR (ca. 0,30 Euro) zahlen.

Tanjung Aan

Tanjung Aan
Tanjung Aan

Danach ging es für uns noch zu einem weiteren Strand, dem Seger Bach. Hier konnten wir auch direkt bis zum Strand mit dem Roller fahren und diesen dort abstellen – ohne Gebühr, denn hier war niemand. Am ganzen Strand haben wir nur noch zwei andere Touristen gesehen, ansonsten waren hier nur Einheimische. Wir haben uns hier wirklich wohlgefühlt und die ganze Aussicht ist auch wirklich toll – allerdings war es bei uns nicht wirklich zum Schwimmen geeignet, da das Wasser sehr weit nur flach war und hier viele Seeigel waren. Die Aussicht, die Sonne, den Sand und das „Planschen“ im Wasser haben wir natürlich dennoch sehr genossen, bevor es dann für uns alle wieder zurück ging. Wir haben dann noch einen Transport für den nächsten Tag nach Padang Bai gebucht, weil wir dort einen Zwischenhalt einlegen wollten.

Seger Beach
Seger Beach

Am Abend haben wir uns noch von den Mädels verabschiedet. Da die beiden am nächsten Tag nach Hause geflogen sind und wir ja noch eine lange Weiterreise vor uns haben, haben sie uns all ihre Bodylotions und Sonnencremes gegeben, die sie noch hatten 😉

Wir wurden um halb zehn am naechsten Morgen abgeholt und unsere Gastfamilie hat sich ganz lieb von uns verabschiedet. Heute wurde auch unsere Gepäck dann einfach aufs Dach gespannt, da das Auto bereits zu voll war 😉 So sind wir dann ca. anderthalb Stunden zum Hafen nach Lesbar gefahren, (wir waren 6 Personen im Auto, noch zwei Mädels aus Hamburg und ein Pärchen aus Holland), wo die öffentliche Fähre ablegen sollte. Wir haben uns mit den anderen noch abgewechselt und alle etwas zu Essen besorgt, da wir ja für 4 Stunden Überführt  vorsorgen wollten 😉 So gab es mal wieder Reis für uns beide und etwas Brot und noch eine Flasche Wasser. Nach ca. 45 Minuten sollten wir dann alle unser Gepäck nehmen und in einen Bus einsteigen, der dann mit uns allen an Board auf die Fähre gefahren ist (vermutlich ist so die Fährüberfahrt günstiger und es kann noch mehr verdient werden ;). Als wir dann auf der Fähre waren, haben wir unsere Gepäck wiederbekommen und sind dann ganz nach oben. Die 4 Stunden gingen wirklich sehr schnell um und wir fanden die Fahrt sehr angenehm. Wer Zeit hat, gerne langsam reist und zudem noch Geld sparen möchte, dem sei die Fahrt ans Herz gelegt. Wir kamen mit Einheimischen in Kontakt und man hat einen tollen Blick, zunächst auf Lombok und dann auf Bali.

Eingecheckt hatten wir im Kembar Inn (auf Empfehlung der anderen Mädels, die mit uns in Kuta / Lombok unterwegs waren). Das Hostel ist auch in Ordnung, allerdings hatten wir auch das Deluxezimmer ganz oben mit quasi zwei Räumen und eigener Dachterrasse. Ganz unten sind leider Zimmer, die kein Tageslicht haben (es gibt nur Fenster zum Flur, in dem die Küche und Rezeption ist) und es einfach auch sehr laut ist, da hier wirklich jeder vorbei muss. In der ersten Etage sind ebenfalls schon Deluxezimmer, die schon weitaus besser sind. Solltet ihr also hier buchen, immer ein Deluxezimmer nehmen 😉 Es gibt hier auch Frühstück – wir hatten immer einen Pancake und viel Frucht, da es eine ‚Fruchtbar‘ gibt, an der man sich bedienen kann.

Wir waren dann nur noch auf der Suche nach einem Restaurant, in dem wir Abendessen konnten. Es gibt in Padang Bai leider wenig kleine Warungs, sondern eher nur ‚bessere‘ Lokale, die auch dementsprechend teuer sind. Nach einer großen Runde durch den ganzen Ort, waren wir letztendlich in dem Restaurant, welches direkt neben unserer Unterkunft ist, dem „Ozone Cafe“. Man sitzt hier wie oft in Asien – nämlich im Schneidersitz und ohne Schuhe 😉 und unser Essen war wirklich super lecker. Wir hatten einen Burger und einmal gegrillten Fisch und jeder einen frischen Saft. Abgesehen davon war die Bedienung hier wirklich sehr freundlich – wir haben uns also rundum wohl gefühlt.

Unser Abendessen in Padang Bai

 

 

 

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