Wieder auf Bali – in Jimbaran!

Am Morgen haben wir um kurz nach elf ausgecheckt und haben dann noch gemütlich auf unseren Transport gewartet, der uns nach Jimbaran bringen sollte.

Warten auf unseren Transport ;)

Angekommen in Jimbaran sind wir so gegen 15 Uhr und da wir am Mc Donalds rausgeworfen wurden, haben wir uns hier einen Kaffee und ein Eis geholt. Danach haben wir uns unsere Rucksäcke angezogen und dachten, wenn wir loslaufen, werden uns schon welche anquatschen, mit denen wir handeln können. Wir wussten von Maps Me, dass der Weg zu unserem Homestay noch 6,6 km ist. Somit wussten wir auch, dass wir nicht soooo viel zahlen möchten. Der erste Auf dem Weg...der angehalten hat (kein Taxi Fahrer, sondern einfach ein privater Mensch) wollte 120.000 IDR (ca. 8 Euro). Für die Verhältnisse hier viel zu viel und ja, alle Preise sind hier zum Handeln da, aber wenn jemand so hoch anfängt, macht es wirklich keinen Spaß. Wahrscheinlich dachte er, wir sind gerade auf Bali angekommen und haben von den Preisen, etc. noch keine Ahnung. Es war uns wirklich zu blöd und dann sind wir einfach gelaufen – wir haben bei anderen vorbeifahrenden und uns ansprechenden Menschen immer direkt gesagt „no, thanks“ und das wars. Für uns war jetzt klar, wir laufen den kompletten Weg. Es ging auch wirklich erstaunlich gut, obwohl es leider oft bergauf ging. Wir haben einmal eine Pause gemacht um uns eine Flasche Wasser zu kaufen und einmal noch um uns direkt etwas zu Essen zu kaufen, was wir dann in unserem Homestay essen können.

So sind wir dann nach anderthalb Stunden angekommen und unsere über booking.com gebuchte Unterkunft war wirklich toll. Albert hat uns in Empfang genommen – ein Spanier, der sich hier um alles kümmert und ein paar Jahre Auszeit auf der Insel macht – und uns alles gezeigt. Dass Albert hier ist, ist auch der einzige Minuspunkt (wenn man das so sagen kann), denn somit hat man das typische Homestay-Flair nicht. Man lebt hier nicht mit der Familie zusammen, sondern es gibt hier einfach mehrere Zimmer für die Gäste. Das Zimmer war super, es gab sogar einen Schrank, eine Spüle, Klimaanlage und einen 19 Liter Wasserspender. Albert erzählte uns, dass es das Homestay auch erst einen Monat gibt und das merkt man natürlich – es ist hier noch nichts abgelebt, etc. Gut ist hier jedoch, wenn man einen Roller hat (den man hier auch direkt mieten kann für 50.000 IDR, ca. 3 Euro am Tag).

So sind wir dann auch am nächsten Tag mit unserem Roller direkt zum Uluwatu Tempel gefahren. Albert hat uns noch erzählt (was wir auch mehrfach gelesen hatten), dass es hier sehr viele Polizisten gibt, die einen anhalten und irgendeinen Grund suchen, um einen Geld abzuknöpfen. Somit sollte man immer etwas Geld unabhängig von seinem ganzen anderen Geld in der Tasche haben, damit man zur Not einfach einen kleinen Schein rausrückt und gut ist. Diskutieren hilft hier nichts, zumal Indonesien eines der korruptesten Länder der Erde ist.

Nach ca. 8 km waren wir am Uluwatu Tempel angekommen. Man zahlt 30.000 IDR (2 Euro) Eintritt pro Person und muss sich dann auch einen Sarong überhängen (diese kosten jedoch für den Besuch nichts zusätzlich). Es ist schön hier durch die Anlage zu laufen – diese ist wirklich toll angelegt und der Blick auf die Klippen ziemlich einmalig! Wir fanden es unheimlich schön hier und da wir relativ früh am Morgen da waren, war es zum Glück auch noch sehr leer 😉

Blick auf den Tempel
Blick auf den Tempel

Wir können den Besuch daher absolut empfehlen – auch wenn wir keine von den so hoch angepriesenen und wohl diebischen Affen gesehen haben (ich habe sogar extra meine Brille abgezogen, weil die Affen diese wohl gerne klauen und dann die Wärter diese gegen ein kleines Trinkgeld wiederholen ;)) Da das meine einzige Brille ist, die ich dabei habe, war mir jedoch jegliches Risiko zu hoch 😉

Nachdem wir uns dort einige Zeit aufgehalten haben, ging es für uns danach an den Strand. Wir haben uns für den Pandawa Beach entschieden – einfach weil der von uns sehr nah war und wir einfach etwas am Strand relaxen wollten. Wir wurden allerdings enttäuscht, denn hier ist eigentlich eine einzige Großbaustelle – die Hinfahrt ist daher nicht so toll, riesige Gebäude werden errichtet und der Strand war voll mit Menschen, die in Bussen dorthingebracht wurden. Somit sind wir direkt weiter zum Nyang Nyang Beach und der ist wirklich traumhaft! Der Weg hinab und später wieder rauf ist nicht ganz so einfach wie sonst zum Strand 😉 aber definitiv ein MUSS! Wir waren ganz alleine und es war wirklich toll!

Am nächsten Tag haben wir noch drei weitere Strände besucht. Wir wollten noch einmal die Sonne und das Wasser Balis auskosten, bevor es dann für uns weiter an die Westküste Australiens geht. Zuerst waren wir am Jimbaran Beach – der ist ok, aber wir finden, den muss man nicht unbedingt gesehen haben 😉 Viel schöner waren dagegen der Dreamland Beach und der Padang Padang Beach.

Dreamland Beach

Lustig war am Dreamland Beach zu beobachten, dass auch hier viele Asiaten hergebracht wurden und diese mega Spaß im Wasser hatten. Sie saßen am Strand und haben sich kaputt gelacht, wenn das Wasser kam. Das kam manchmal auch wirklich heftig und unerwartet, da es hier sehr große Wellen gibt – wir konnten hier auch Surfer beim erfolgreichen Surfen beobachten. Wenn man hier ankommt hat man zunächst das Gefühl, hier kann man keine Ruhe finden, da der Strand wirklich voll ist. Allerdings sollte man an den Felsen vorbeigehen und dann kommen nämlich immer wieder Einbuchtungen, bei denen man dann ganz alleine sein kann. Da die Wellen wirklich sehr hoch sind, sollte man immer sein Hab und Gut in oder auf den Felsen verstecken 😉

Danach ging es noch zum Padang Padang Beach – dieser ist aus dem Film „Eat Pray Love“ bekannt. Auch hier haben wir uns mega wohlgefühlt – man kann relativ alleine liegen, im Wasser schwimmen und an der Seite sind sehr schöne Felsen – an denen man toll spazieren gehen kann. Ebenfalls gibt es hier kleine Bars, in denen man für normale Preise etwas zu Trinken und meist auch etwas zu Essen (bei uns war jedoch alles ausverkauft ;)) bekommt. Hier der tolle Blick auf den Padang Padang Beach und die tollen Felsen:

Es ging dann für uns zurück und am nächsten Tag haben wir in einem Hotel in Kuta geschlafen, damit wir früh am Morgen (unser Flieger sollte um 7 Uhr nach Perth gehen) schlafen konnten.

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