Perth, Vorbereitungen für unseren Roadtrip und ab zu den Pinnacles!

Die nächsten zwei Tage haben wir es uns einfach gut gehen lassen in Perth – wir haben in Ruhe Duschen gesucht, Lebensmittelläden aufgesucht, waren bummeln und spazieren gewesen und haben Dinge getan, die ab und an getan werden müssen – Wäsche waschen zum Beispiel. In Asien hatten wir keine Waschsalons, sondern konnten unsere Wäsche immer abgeben und haben kiloweise bezahlt. Jetzt war wieder ganz normales Waschen angesagt, wobei hier die normale Wäsche ca. nur eine halbe Stunde dauert. Also ab in die Wäscherei, mit Waschmittel, Waschen und Trocknen gut 12 Dollar gezahlt (ca. 8 Euro) und endlich wieder saubere Wäsche gehabt! Da wir einen Tag nicht so schönes Wetter hatten, bzw. es wirklich sehr kalt war, haben wir alles Weitere besorgt, was wir wohl für unseren Roadtrip in den Norden brauchen werden. Wir haben Großeinkäufe bei Woolworth und Aldi gemacht – einmal 66$ (ca. 44 Euro) und 60$ (ca. 40 Euro). Dabei haben wir hauptsächlich Nudeln, gehackte Tomaten, passierte Tomaten, Thunfisch, Mais, Äpfel, Pancakeszutaten ;), Schokocreme, Honig, Eier, Spülmittel, Toast, Salz, Pfeffer, Reis, etc.  gekauft. Eben alles, was wir mit unserem Gaskocher gut kochen können und man nicht allzu viel benötigt. Ganz viel Kaffee und Tee hatten wir bereits auf Bali gekauft und mitgebracht ;). Wir waren auch ein bisschen in anderen Geschäften bummeln, u.a. im Target und Kmart. Beides Läden in denen man allerlei „Kram“ bekommt – hier haben wir uns dann noch mit Kerzen für die Abende in unserem Camper eingedeckt.

Als wir in der Stadt waren und das Wetter gerade mal wieder nicht so richtig schön sein wollte 😉 haben wir der Art Gallery of Western Australia einen Besuch abgestattet. Es gibt Kunstwerke von Künstlern aus der ganzen Welt auf 3 Etagen und ist komplett kostenfrei. Wirklich schön, einmal durchzulaufen.

Nachdem wir unsere „Katie“ hier noch für günstige 0,92$ (ca. 0,60 Euro) pro Liter vollgetankt hatten und das Gefühl hatten, genug Essen und Wasser dabei zu haben, sowie alle technischen Geräte noch einmal voll aufgeladen hatten, sollte es dann für uns los gehen. Unser erster Stopp war etwa 40 Kilometer vor den Pinnacles, denn dort wollten wir dann bei Sonnenaufgang hinfahren. Am Abend war es wirklich sau kalt, wir haben uns schnell eingekuschelt und geschlafen, da wir auch halb fünf aufstehen wollten. Als der Wecker klingelte und wir aus unserer Katie gekrochen sind, haben wir den bis dahin wirklich klarsten Sternenhimmel überhaupt gesehen! Es war so unheimlich beeindruckend, dass wir trotz Kälte, diesen erstmal einige Zeit bewundert haben. Danach ging es los zum Nambung-Nationalpark – dessen Hauptattraktion die Pinnacles sind.

Die Pinnacles sind Kalksteinsäulen, die bis zu vier Metern hoch sind. Man kann dort umherlaufen und dann noch einen Rundweg mit dem Auto fahren – übrigens sind wir sehr dankbar, dass man seit 2010 auch ohne Allrad vom Süden kommend hierhin fahren kann 😉

Nach diesem Nationalpark sind wir die nächsten drei Tage sehr langsam in den Norden gefahren, weil wir es einfach genossen haben, stehen zu bleiben, wo auch immer es uns gefällt. Dabei haben wir die Städte Cervantes, Jurien Bay und Leeman nur besucht, um z.B. unsere Geräte wieder aufzuladen oder auch um zu duschen. Geraldton ist die zunächst letzte größere Stadt, in der man alles noch einmal besorgen kann, was man benötigt. Auch wird man hier mehrfach darauf hingewiesen, dass die nächsten mehrere hundert Kilometer Wasserknappheit herrscht und man genügend dabei haben sollte. Hinter Geraldton hatten wir einen sooooo tollen Stellplatz entdeckt – unsere Gastgeber haben uns fast ihr komplettes Grundstück gezeigt (was gefühlt so groß ist wie eine kleine Stadt!) und all ihre Tiere. Sie nehmen Tiere auf, die in komplett freier Wildbahn nicht mehr zurecht kommen würden, wie auch die kleine Rose. Diese haben sie gerettet, da die Mutter des kleinen Kängurus erschossen wurde.

Wir haben uns dort so unglaublich wohl gefühlt – am nächsten Morgen hat Jock, der Gastgeber, uns abgeholt und wir durften bei der Fütterung der Tiere dabei sein und wurden danach sogar noch mit einem Kaffee verwöhnt. Solltet ihr also in der Nähe mal einen Stellplatz für die Nacht suchen, wir verraten euch gerne wie ihr dorthin kommt! Als nächstes wollten wir Richtung Kalbarri Nationalpark fahren und haben uns gegen Mittag dann auf den Weg gemacht. Vorbeigekommen sind wir noch am Pink Lake, der wirklich richtig pink, naja sagen wir sehr kräftig rosa, ist!

So pink ist er auf Grund der Algen, die ganz viel Beta-Carotin produzieren. Einmal kurz reingegriffen und man hat ein kleines Häufchen voller Salz! Wenn man hier vorbeikommt, ist ein kurzer Halt auf jeden Fall lohnenswert. In unserem nächsten Beitrag werden wir euch vom Kalbarri Nationalpark berichten, warum wir uns mit unserem Camper festgefahren haben und euch an unseren Erlebnissen aus dem Outback teilhaben lassen!

 

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