Exmouth, Coral Bay und dann ab in den Südwesten Australiens!

Für uns ging es nach dem tollen Karijini Nationalpark weiter Richtung Exmouth. So richtig viel gibt’s auf diesem Weg nicht zu sehen – alles relativ gleich 😉 und vor allem leider auf Grund der vielen Road Trains hier auch sehr viele tote Tiere, vor allem Kühe und diese stinken wirklich so unglaublich widerlich. Da man in Exmouth nicht kostenfrei campen kann, haben wir den einzigen Stellplatz ca. 40 km zuvor gewählt und waren nur einen Tag dort. Hauptsächlich zum Schnorcheln am Ningaloo Reef. Das tolle ist hier natürlich, dass man direkt vom Strand aus im Riff ist und nicht erst weit hinaus fahren muss, allerdings war das Wasser wirklich arschkalt 😉 Nach Überwindung ging es aber und wenn man einmal drin ist, gewöhnt man sich auch daran 😉 Solltet ihr in der Turquoise Bay ebenfalls zum Schnorcheln fahren, können wir nur empfehlen, wirklich früh dort zu sein. Wir waren bereits gegen acht Uhr dort und es war fast menschenleer – nur 2 Stunden später war dort so viel los, dass man kaum in Ruhe ins Wasser konnte. Der Cape Range Nationalpark ist ansonsten auch wirklich sehr schön und man kann dort auch auf den Campingplätzen für 10 Dollar pro Person die Nacht im Campervan stehen. Allerdings muss man dies hier online buchen und in den Ferien der Australier am Besten rechtzeitig 😉 Wir haben hier allerlei Tiere gesehen und die Zeit sehr genossen, bevor es zur Coral Bay ging.

Nachdem wir dann noch einen wunderschönen Abend mit einem französischen Pärchen hatten, ging es zunächst zurück nach Perth – die Drohne einsammeln, alle Vorräte wieder etwas aufstocken und dann in den Süden. Hier hatten wir dann wettertechnisch wieder alles – von starkem Regen über heftigem Wind, aber auch tollen Sonnenschein. Wir sind durch mehrere kleine Städtchen gefahren, auch waren wir in Margaret River, bevor wir uns weiter auf den Weg nach Esperance gemacht haben – ausnahmslos jeder Australier hat uns übrigens erzählt, wie „beautiful“ diese Ecke ist!

Kaum angekommen in Esperance haben wir direkt begonnen, die Küste abzufahren. Es gibt nun nur einen kleinen Einblick, denn einen ausführlichen Bericht – welche Strände und Küstenpunkte wir angefahren sind, kommen noch.

Wir waren bei jedem Ausblick begeistert – wir lieben sowieso die Küste sehr. Unser Highlight war unter anderem der Twilight Beach – aber es war wirklich überall schön! Am nächsten Tag sind wir dann in den Cape-Le-Grand-Nationalpark gefahren um uns unter anderem die so viel angepriesene „Lucky Bay“ anzuschauen. Wir fanden den Nationalpark schön, haben aber schon für uns interessantere Ecken zuvor gesehen. Zudem mussten wir feststellen, dass die „Lucky Bay“ wirklich etwas glücklich macht – der Anblick ist echt ein Traum! Sehr weißer Quarzsand, der allerdings wahnsinnig quietscht 😉 und eine echt tolle Bucht! Für uns haben allerdings das schöne Bild und auch die Atmosphäre die vielen Autos, die alle direkt auf dem Sand stehen, kaputt gemacht.

Auf dem Rückweg nach Perth und etwas Melancholie, weil wir nun wussten, wir müssen uns langsam von der Westküste verabschieden und vor allem – von Katie, haben wir noch einen Halt an der Wave Rock gemacht. Es gibt viele Touren, die z.B. direkt von Perth angeboten werden und man fährt dann wirklich nur dorthin. Finden wir etwas fraglich – 4 Stunden hin und 4 Stunden wieder zurück, aber wenn es auf dem Weg liegt, bzw. einen Umweg kann man dafür in jedem Fall auf sich nehmen! Uns hat die Gesteinsformation schon ziemlich beeindruckt!

Danach ging es noch zurück nach Perth, wir haben eine Nacht dort verbracht, bevor wir dann am nächsten Tag unsere Katie abgegeben haben und weiter nach Adelaide geflogen sind. Im nächsten Beitrag berichten wir dann über unsere Fahrt von Adelaide nach Melbourne und die Great Ocean Road.

 

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