Sydney – eine Stadt mit europäischen Flair, viel Trubel und Natur!

Die Fahrt nach Sydney mit dem Zug von Melbourne war nicht ganz so spektakulär wie erwartet – dennoch hatten wir eine Menge Spaß! Ganz cool ist, dass man die Sitze um 180 Grad drehen kann und so tatsächlich dann in 4er Gruppen zusammensitzen kann. Gegen 20 Uhr, 11 Stunden Zugfahrt später (die Geschwindigkeiten hier sind nicht zu vergleichen mit unseren ICE Zügen ;)) sind wir an der Central Station in Sydney angekommen und auch dann direkt erstmal zu unserem Hostel gelaufen. Nachdem wir unser Gepäck weggebracht und uns frisch gemacht haben, sind wir gemütlich zur Harbour Bridge und zum Opera House spaziert. Der erste Moment war etwas enttäuschend, weil wir uns das Opernhaus größer vorgestellt hatten. Dennoch war es beeindruckend, es nun mal live und in Farbe – vor allem am Abend – zu sehen. So haben wir unseren ersten Abend in Sydney sehr genossen!

Unseren ersten, richtigen Tag in Sydney haben wir hauptsächlich mit einem Freund verbracht, der gerade auch in Sydney zu Besuch bei Freunden war. Es war so schön, ihn wiederzusehen und wir hatten einfach nicht genug Zeit um alles zu bequatschen . Somit steht fest: Sascha, du musst uns nochmal auf unserer Reise besuchen oder aber nach unserer Heimkehr (woran wir ja eigentlich noch gar nicht denken wollen) mindestens drei Tage mit uns eingesperrt in Berlin (natürlich mit genügend Wein und Bier und ein Haufen Fotos) verbringen!

Wir haben unsere Zeit in Sydney sehr viel damit verbracht, durch die Straßen zu schlendern, die einzelnen Viertel zu erkunden und haben natürlich auch ein paar „must do´s“ besucht – so waren wir einen Tag am Bondi Beach. Den Strand selbst fanden wir gar nicht so berauschend, allerdings sieht der Pool dort schon echt cool aus und während wir da waren und die Küste Richtung Süden abgelaufen sind, war dort die Ausstellung „sculpture by the sea“ zu bestaunen. So gab es allerlei Kunst für uns während des Spaziergangs, was diesen echt schön gemacht hat!

Wir hatten vorab ein bisschen durch Groupon gestöbert und eine günstige „whale watching tour“ gefunden und diese war wirklich, wirklich beeindruckend. In Western Australia hatten wir ja schon Wale sehen dürfen – allerdings waren diese wirklich weit weg, sodass wir uns unheimlich auf dieses Erfahrung gefreut haben und auch absolut nicht enttäuscht wurden! Gott sei Dank konnten wir die vollen 5 Stunden genießen, denn es gab leider sehr viele bei uns an Bord, die richtig schlimm seekrank wurden – nicht verwunderlich, denn das Boot ist wirklich so sehr umhergeschaukelt, dass man ohne helfende Hände der anderen nicht die Seite wechseln konnte, bzw. alle Tische und Stühle (und auch eine ältere Dame) einfach umgefallen sind. Jedoch wurde alles entschädigt, als man diese riesigen Tiere so friedlich neben dem Boot gesehen hat. Ach was hätten wir darum gegeben, so eine Tour an der Ostküste noch einmal zu machen, allerdings sind die Sichtungen und daher die Touren nur bis Ende Oktober. Aber der Zeitpunkt, an dem wir das noch einmal machen werden, wird sicher kommen.

An dem Tag als dann endlich unser Besuch aus Deutschland kommen sollte, hat es zunächst nur geregnet. Da wir aber nicht nur in unserem Hostel sitzen wollten, haben wir uns Tickeets für das Sealife gekauft und dort ein paar Stunden verbracht. Wir hatten hier eine echt coole Zeit und als wir dann wieder  draußen waren, war traumhaftes Wetter! Da wir Fabio lange nicht gesehen hatten, hat der Abend mit einer Runde Kniffel begonnen und mit ganz viel Wein und Gesprächen geendet.

Mit Fabio hatten wir dann zwei restliche Tage in Sydney und haben einen damit verbracht, ihm all das, was wir bereits gesehen hatten, zu zeigen – wir sind gemeinsam über die Harbour Bridge gelaufen, haben die Aussicht auf das Opernhaus genossen und wir haben einen kleinen Ausflug nach Manly gemacht. Kleiner Tipp am Rande: am Sonntag wird einem auf der Opal Card (der Fahrausweis für Sydney, den man aufladen muss/kann um dann damit die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können) maximal 2,50 Dollar berechnet – egal wie oft man hin und her fährt. Somit war die Fährfahrt für uns weitaus günstiger als an anderen Tagen. Dort angekommen haben wir auch hier wieder einen Küstenspaziergang gemacht und wir hatten sogar das Glück, Delfine zu sehen. Wirklich toll!

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Einen Besuch wert ist auch die Art Gallery of NSW und das ganz besonders am Mittwoch Abend. Der Eintritt ist kostenfrei und es gibt immer etwas Programm, sei es Live Musik, besondere Ausstellungen oder Workshops an denen man teilnehmen kann. Zudem ist das Gebäude von innen wirklich absolut sehenswert!

Es wird auch zu Sydney noch ein ganz ausführlicher Bericht mit all unseren Tipps kommen, wir wollen euch nur in knappen Worten daran teilhaben lassen, was wir dort erlebt haben. Einen Tag haben wir auch in den Blue Mountains verbracht – hierfür haben wir uns extra ein Auto gemietet, denn auf eine Tour mit vielen Menschen in einem Bus gequetscht, hatten wir keine Lust. Wir sind einige Punkte angefahren, haben auch kleine „Wanderungen“ dort gemacht und wir fanden es absolut sehenswert dort!

So, so wunderschön! Hat man nicht nur 1, 2 Tage in Sydney, sondern etwas länger Zeit, finden wir, dass man diesen Nationalpark unbedingt besuchen sollte!

 

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