Roadtrip zu dritt an der Ostküste Australiens – on the road again!

Nach einem dreistündigen Flug und einem vorab ewigen Gequatsche mit den Stewards, ob wir denn nicht bitte in die Exit Lane gehen können (erste Reihe vorne im Flugzeug – warum wir das sollten und dann auch getan haben, wissen wir bis heute nicht ;)) sind wir dann in Cairns angekommen und wollten uns auch hier den Airportshuttle sparen.Blick aus dem Flugzeug!

Also losgelaufen und nach ca. 1,5 km hat uns eine ganz liebe Frau eingesammelt und tatsächlich direkt vor unserem Hostel abgesetzt. Das war für eine Nacht auch völlig ausreichend. Am nächsten Tag haben die Jungs unseren Camper geholt und ich noch unser Zimmer etwas aufgeräumt und die gewaschene Wäsche abgehängt. Diesmal hatten wir nicht ganz so viel Glück mit dem Auto, es war leider dreckig, nicht so ordentlich und überhaupt nicht gut ausgestattet. Wir wollten uns allerdings nicht zu sehr die Laune verderben lassen und sind daher direkt losgefahren – ab in den Regenwald!

Wir sind einige Zeit durch den Regenwald gelaufen, haben die frische Luft, die megahohen Bäume und die Natur einfach genossen! Die Jungs sind dann auch noch direkt in ein Wasserloch gesprungen und haben sich die Dusche für den Tag gespart 😉

Einen Tag haben wir auch damit verbracht zum Cape Tribulation zu fahren. Auf dem Weg dorthin muss man eine kleine Fähre nehmen, die 26 Dollar (ca. 20 Euro) für die Hin- und Rückfahrt pro Auto kostet. Danach fährt man eine sehr kurvenreiche Straße, sodass fast immer nur 30 km/h möglich sind. Nach dem Cape Tribulation fängt dann auch eine Gravelroad an – für diejenigen vielleicht wichtig, die noch weiter in den Norden fahren möchten 😉

Wir fanden es schön dort und haben vor allem die Ruhe genossen – es war nämlich kaum jemand dort, als wir da waren! Wir hatten zudem Zeit, weil wir noch nicht genau wussten, was mit unserem Auto sein wird (das hat nämlich komische Geräusche gemacht), allerdings wissen wir nicht, ob wir das nochmal machen würden. Es war schön, ja, aber so wahnsinnig viel konnten wir dem dann auch nicht abgewinnen. An diesem Punkt können wir vielleicht auch schon verraten, dass – solltet ihr die Möglichkeit haben, nur ein Teil Australiens bereisen zu können, wir JEDEM und IMMER zur Westküste raten würden. Diese hat uns nämlich wirklich am allerbesten gefallen!

Etwas überfordert waren wir zunächst mit der Frage, mit welchem Anbieter wir denn nun das Great Barrier Reef besuchen sollten. Alle drei waren wir uns einig, dass wir in jedem Fall hin wollten und überall in Cairns, in Hosteln und auch Reiseagenturen haben uns die Prospekte regelrecht erschlagen und eine Auswahl war so für uns gar nicht wirklich möglich. Also haben wir einige Blogs durchstöbert und ein bisschen auf einen Insidertipp gehofft. Diesen haben wir auch gefunden! Wir waren unterwegs mit Douglas und seiner „Falla“ und es war einer der schönsten Tage, die wir in Australien hatten. Es ist ein richtig schönes Segelschiff, max. 20 Personen und 3 Crewmitglieder, die sich wirklich liebevoll um einen kümmern. Wir waren an zwei verschiedenen Stellen Schnorcheln und hatten wirklich einen rundum gelungen Tagesausflug! Thomas hat die Chance genutzt und war dort direkt das erste Mal tauchen 🙂

Als wir uns dann nach einigen Tag aus der Region Cairns weiter Richtung Süden aufgemacht haben, hatten wir vor allem eins zu hören bekommen „…bis Airlie Beach gibt’s gar nichts“. So richtig glauben wollten wir das nicht und haben auch nach kurzer Zeit die Josephine Falls gefunden – wieder etwas Abkühlung und schön anzusehen ist es ja auch noch 😉 Unser persönliches Highlight war hier tatsächlich, dass wir zwei liebe Menschen per Zufall wiedergetroffen haben, mit denen wir in einer Unterkunft in Ubud auf Bali waren 🙂

Auf unserem weiteren Weg fühlte es sich dann jedoch so an, als hätten die meisten, mit denen wir gesprochen haben, tatsächlich Recht gehabt – es kam nix mehr, außer.. ja außer Zuckerrohrplantagen hier und Zuckerrohrplantagen dort. Sieht auch wirklich mal ganz nett aus, aber etwas mehr Abwechslung wäre definitiv in unserem Interesse gewesen 😉

Tipps mit Campingplätzen und wie wir uns doch recht günstig an der Ostküste geschlagen haben, gibt’s dann in einem ausführlichen Bericht! Gerne könnt ihr uns jedoch jederzeit Fragen stellen, die wir euch schnellstmöglich beantworten! 🙂

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2 Antworten auf “Roadtrip zu dritt an der Ostküste Australiens – on the road again!”

  1. Hallo ihr Lieben, ja wir haben das Glück und sind noch unterwegs – gerade im Norden Thailands! Wir haben bei euch schon öfter reingeschaut, vor allem als wir gleichzeitig in etwa den gleichen Regionen unterwegs waren 😉 Wir schicken euch Sonne – lasst es euch gut gehen!

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