Roadtrip an der Ostküste Teil 2, inkl. Fraser Island und Brisbane!

Weiter ging es für uns an der Ostküste mit dem Ziel Brisbane. Insgesamt hatten wir für diesen Teil Australiens übrigens drei Wochen (völlig ausreichend, wer nicht allzu viel Zeit hat, schafft dies auch locker in zwei Wochen). Einen tollen Tagesausflug haben wir auf Magnetic Island gemacht. Hierfür kann man einfach mit der öffentlichen Fähre fahren und zahlt so ca. 26-32 Dollar (ca. 16 Euro) für die Hin- und Rückfahrt, je nachdem welchen der beiden Fähranbieter man wählt. Dort angekommen kann man sich Magnetic Island ein Auto mieten, ein Fahrrad oder den öffentlichen Bus nehmen, der nochmal 8 Dollar (ca. 6 Euro) kostet (Tagesticket). Wir haben uns dafür entschieden und hatten das Glück, dass direkt einer kam und uns zum nächsten Ort gebracht hat. Dort haben wir dann richtig viele Rock Wallabys sehen könne und ja – gut anderthalb Stunden dort verbracht, weil die einfach so süß anzuschauen sind und zudem sehr zutraulich waren 🙂

Wir haben dann die Insel auch ein wenig zu Fuß erkundigt, haben einen Koala entdecken können und nur durch fremde Hilfe haben wir auch den Zugang zur Arhtur Bay gefunden, die wirklich traumhaft schön ist!

Als es darum ging, wie wir auf Fraser Island kommen (klar war auch hier, dass wir hin wollten!) waren wir auch wieder ratlos. Großer Bus, ca. 30-40 Leute, nicht günstig – fiel raus, insbesondere auf Grund der vielen Menschen. Auto mieten für ca. 250 Dollar pro Tag (ca. 170 Euro) plus die Fähre, Unterkunft und fehlendes Fahrvermögen für Sand (denn Fraser Island besteht NUR aus Sand) fiel leider auf Grund der hohen Kosten ebenfalls raus. Also musste doch eine Tour her, nur welche? Nach langem Hin und Her haben wir uns sehr kurzfristig für Unique Fraser entschieden – auch leider recht teuer, jedoch pro Auto eben nur 6 Personen plus Fahrer. Das schien uns dann doch die individuellste zu sein und wir wurden auch absolut nicht enttäuscht.

Wir waren ja schon zu dritt, dann war noch ein Ehepaar aus Amerika dabei und eine Italienerin. Der Tag verging wie im Flug und wir haben alle „Sehenswürdigkeiten“ – wie auf dem Bild z.B. das Schiffswrack, sehen können. Diese Tour ist die einzige die tatsächlich alles anfährt, also den ganzen Highway – ja der Strand ist tatsächlich offizieller Highway – bis in den Norden. Demnach ist die Fahrt auch echt rasant und man hüpft ganz schön im Auto auf und ab, aber unser Fahrer wusstse definitiv was er tut! Die meiste Begeisterung brachte uns der Lake McKenzie – so wunderschön kristallklar, angenehme Temperatur, man kann das Wasser bedenkenlos trinken (und es schmeckt!) und seinen Schmuck kann man auch direkt reinigen 😉

Lake McKenzie

Wir waren froh Fraser Island erleben zu können und würden dies auch jedem empfehlen! Wenn ihr Zeit habt, mehrere Personen seid und rechtzeitig planen könnt, würden wir euch raten, auf eigene Faust auf die Insel zu fahren. So könnt ihr euch die Zeit einfach einteilen wie ihr mögt und seid nicht so gehetzt wie wir (es war cool, so gut wie alles von der Insel zu sehen, aber dies bedeutete für uns eben auch, meist nur ein paar Minuten an den Orten bleiben zu können).

Wir haben an der Ostküste auch noch einen Ausflug zum Whitehaven Beach gemacht und einen kleinen Abstecher ins Outback für Fabio gab es auch noch 😉 Der ganz ausführliche Bericht zu unserem Roadtrip entlang der Ostküste Australiens könnt ihr dann in Kürze hier lesen!

An unserem letzten Tag in Australien haben wir zunächst unseren Camper abgegeben und sind dann mit dem Zug in die Innenstadt von Brisbane gefahren. Wir haben die Stadt größtenteils zu Fuß entdeckt, waren im Botanischen Garten, an der South Bank, nochmal bei Dominos eine Pizza essen und sind mit dem City Hopper über den Fluß gefahren – grandios ist, dass diese kleinen Schiffe tatsächlich kostenfrei sind und einen super schnell von A nach B bringen!

Wir hatten leider nur einen einzigen Tag hier, hätten wir allerdings gewusst, wie sehr uns Brisbane gefällt, hätten wir z.B. gut und gerne Gold Coast (diese Stadt hat uns überhaupt nicht gefallen, weder die Skyline war besonders, noch der Strand, noch die Atmosphäre) weglassen können. Nach einem wirklich tollen letzten Tag in Australien ging es für uns alle drei zum Flughafen – die Nacht haben die Jungs mit Schlafen verbracht und ich habe Fotos und Daten gesichert und einiges anderes erledigt. Am Morgen ging es für uns weiter nach Nadi und Fabio ist zurück ins kalte Deutschland geflogen – ehrlich gesagt, unser Mitleid war groß, wer möchte schon 30 Grad Unterschied von einem auf den anderen Tag 😉

 

 

 

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