Auf nach Fiji – wir erzählen euch von Vatia Beach, Nadi, traumhaften Stränden und französischen Freunden!

Nach Australien sollte es nun für uns nach Fiji gehen und schon nach gut drei Stunden Flug von Brisbane sind wir in Nadi gelandet. Unsere Unterkunft, die wir uns für die ersten Tage ausgesucht hatten, befand sich etwa 80 km nördlich, sodass wir uns einen Taxifahrer suchen mussten. Der war auch schnell gefunden, hat einen für uns sehr angemessen Preis verlangt, sodass wir gar nicht erst gehandelt haben und uns dann in ca. 1,5 Stunden an unser Ziel gebracht. Die letzten drei Kilometer zu unserer Unterkunft war ein wirklich abenteuerlicher Weg – da waren manche Schotterstraßen in Australien nichts dagegen 😉 wir waren froh, dass das Auto unseres Fahrers heile blieb und wir endlich da waren!

Auf Grund der Nacht zuvor am Flughafen waren wir ziemlich erledigt, haben nur etwas gegessen und sind eigentlich direkt ins Bett gegangen. Erst am nächsten Tag hatten wir ausgiebig Zeit uns unsere Unterkunft und die dortige Gegend anzuschauen. Direkt beim Frühstück sollten wir dann zwei Menschen kennenlernen, die uns letztendlich die komplette Zeit auf Fiji begleitet haben und die nun Freunde geworden sind! Dabei waren wir an diesem Morgen noch gar nicht auf wirklich viel Kommunikation aus, aber wir hatten keine Wahl. Lange schlafen bedeutete in dem Fall keinen eigenen Tisch zu haben, sodass wir uns zu den beiden setzen ‚mussten‘ ;).

Unsere Unterkunft war angepriesen als „Eco Lodge“, allerdings waren manche Dinge am Ende nicht so wirklich ökologisch freundlich, ABER wir haben uns dort wohlgefühlt. Es gibt nur wenige Hütten und einen größeren Schlafsaal und das zu wirklich kleinem Geld. Die Hütten sind einfach gehalten – es steht lediglich ein Bett drin, eine Toilette und Dusche. Da man ja aber nicht auf Fiji ist um sich im Zimmer – oder eben der Hütte – aufzuhalten, war das absolut in Ordnung! Es gibt zudem eine Terrasse, auf der man auch das Essen zu sich nimmt und einen Strandabschnitt mit Hängematten – unser Lieblingsort in dieser Unterkunft 😉 Wir hatten Frühstück inklusive – jeden Tag gab es eine leichte Abwechslung, mal gab es Pancakes, mal Crêpes mit Joghurt und Früchten, mal selbstgemachtes Brot. Allerdings süßes Brot, nicht solch leckeres, gut duftendes, warmes, frisch gebackenes Brot, was wir uns seit Beginn der Reise endlich wieder wünschen. Nie wieder werden wir wohl über „schlechtes“ Brot in Deutschland schimpfen – denn bisher haben wir kein Land auf unserer Reise kennengelernt, welches auch nur annähernd mit unserem Brot mithalten kann!

Wir hatten traumhafte Sonnenuntergänge dort und jeden Abend wirklich wahnsinnig gutes Essen – dies hat pro Mahlzeit immer so um die 5-6 Euro gekostet. Ohne Auto kommt man hier wirklich nicht weg – es sei denn man läuft erstmal die vier Kilometer zur Hauptstraße und fährt dort mit dem Bus (das Bussystem – naja ob da System dahinter steckt wissen wir nicht, aber wir nennen es mal so 😉 läuft hier übrigens wirklich sehr gut!). An dieser Stelle möchten wir euch auch gerne direkt erzählen, warum wir uns bewusst gegen ein Resort oder ähnliches auf einer der schönen Inseln entschieden haben – der PREIS! Wir hatten einige Angebot durchgeschaut, günstige Übernachtungsmöglichkeiten gefunden, die dann wiederum einen festen Absatz pro Tag für Mahlzeiten haben wollten. Darauf hatten wir keine Lust. Auch hatten wir ein wenig Angst, ob uns nicht nach einigen Tagen „langweilig“ wird. Abschalten können wir gut und machen wir auch sehr gerne, aber oft kommt dann doch sehr schnell der Tatendrang durch 😉

Über unsere Unterkunft hatten wir die Möglichkeit einen Schnorcheltrip zu buchen, bzw. man wird dann einfach mit einem Fischerboot abgeholt und bezahlt dieses zu einem Festpreis (egal wieviel Personen man dann ist – also haben wir uns alle zusammengetan, die gerade in der Unterkunft waren ;)) Der Ausflug war cool, einfach weil wir eine entspannte Truppe waren, aber bis auf ein paar Seesterne und kleinere Fische konnten wir leider nicht so viel beim Schnorcheln entdecken – die Sicht war einfach nicht gut.

Hier wurde der Film Castaway gedreht (mit Tom Hanks)

Ansonsten haben wir unsere Zeit dort einfach genossen, die Abende mit UNO Spielen und ganz komischen französischen 😉 Regeln gespielt, mal wieder etwas Alkohol getrunken und einfach wahnsinnig viel Spaß mit den anderen in dieser Unterkunft gehabt. Da unsere zwei Franzosen – nennen wir sie ab jetzt beim Namen, Sandrine und Tim – ein Auto gemietet hatten, sind wir gemeinsam auch mal in die umliegenden Städte gefahren – die Gegend, die Menschen und auch die Vegetation hat uns sehr an die Seychellen erinnert. Auf den Märkten kann man günstiges Obst kaufen und in den Supermärkten bekommt man auch alles, was man braucht.

Nach vier wundervollen Tagen ging es für uns nach Nadi, der Dreh- und Angelpunkt der Hauptinsel. Hier ist der Flughafen und hier sind alle Fähren, die einen dann weiter auf die Inseln bringen. Wir entschieden uns hier bei einer indischen Familie zu leben und dann Tagesausflüge zu machen. Es kam alles ein wenig anders, sodass wir weiterhin fast jeden Tag unsere Freunde wiedergetroffen haben und die Tage gemeinsam verbrachten. So haben wir die Gegend gemeinsam erkundet, waren lecker in Nadi essen, sind über die Märkte dort geschlendert und haben auch ein Mud Pool besucht.

Was wir euch unbedingt ans Herz legen können, ist ein Ausflug mit „Whales Thale“ – absolut der Wahnsinn. Ein cooles Segelboot, eine klasse Crew, gutes Essen, viele alkoholische Getränke und sie bringen euch zu einer wundervollen Insel! Der Tag startete für uns sehr früh, weil wir von Nadi zum Hafen mit dem Bus fahren wollten und wir uns nicht so sicher waren, ob das alles so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber hier stellt man sich tatsächlich einfach an die Straße, macht auf sich aufmerksam, wird mitgenommen und klopft ans Fenster wenn man wieder aussteigen möchte – super einfach und genial! Am Hafen angekommen haben wir unser Segelschiff direkt finden können und wurden mit Frühstück und alkoholischen Getränken begrüßt 😉 Die gute Bewirtung dauerte den ganzen Tag an und die Crew war wirklich wunderbar. Auch haben wir tolle Menschen kennenlernen dürfen und die Insel, die angesteuert wird ist wirklich ein Traum. Ganz klein und ein absolutes Schnorchelparadies – man fühlt sich ein wenig wie im Aquarium bei all den tollen und bunten Fischen! Wir hatten in jedem Fall einen traumhaften Tag und waren am Abend auch noch mit einigen anderen direkt am Hafen in einer Bar und haben den Tag schön ausklingen lassen!

Wir hatten noch eine weitere Segeltour gemacht, allerdings war hier für uns das Highlight, dass Sandrine und Tim dabei waren – denn ansonsten war diese Tour eher straff organisiert. Wir waren hier relativ lange mit zunächst einer Art Fähre unterwegs, die uns zu unserem Segelboot gebracht hat, dann weitere anderthalb Stunden bevor wir an unserer Insel angekommen sind. Hier hatten wir nur wenig Zeit für uns, bevor wir zu einer nächsten Insel gefahren sind, um uns eine „typische“ Siedlung anzuschauen und einer Zeremonie (die allerdings nur zwei Minuten gedauert hat) beizuwohnen. Aber wie sagt man so schön – eigentlich egal wo man ist, was man macht, Hauptsache die richtigen Leute sind dabei! Und so war dieser Tag dennoch grandios!

Dies war unser Schiff bei einer anderen Segeltour, bei der wir zur Castaway Insel gefahren sind!

Wir waren somit nach neun Tagen Fiji voller Vorfreude auf Neuseeland, aber auch sehr traurig, weil wir wirklich eine wahnsinnig tolle Zeit hier hatten!

 

 

 

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