Neuseeland – Roadtrip Teil 1! Die Nordinsel!

Schnell waren wir in Auckland, jedoch dauerte es gefühlte Ewigkeiten, bis wir endlich aus dem Flughafen waren. Hier haben wir mit Abstand am längsten darauf gewartet, durch alle Passkontrollen, etc. durchzukommen. Schnell noch eine SIM Karte gekauft, einen ganz lieben Menschen kontaktiert, der uns angeboten hat bei ihm zu übernachten (ihn hatten wir auf unserem tollen Segeltrip in Fiji kennengelernt) und unseren Mietwagen für einen Tag (das war tatsächlich viel günstiger als uns einen Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuschlagen) abgeholt. Zwanzig Minuten standen wir also vor Peters Haus und waren uns erstmal nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah rieeeeesig aus. Na gut, wir probieren es, geklingelt und die Tür geht auf und da steht wirklich Peter und bittet uns herein. Ein herzensguter Mensch, der uns so liebevoll aufgenommen hat und uns mehrfach gesagt hat, dass wir so lange bleiben dürfen wie wir mögen. Wir hatten einen wundervollen Abend, eine erholsame Nacht und ein unterhaltsames Frühstück, bevor wir uns dann Richtung Flughafen aufgemacht haben um den einen Mietwagen abzugeben und unseren Camper für die nächsten vier Wochen abzuholen. Najaaaa, kein richtiger Camper leider (die waren vieeeel zu teuer, sondern fast den kleinsten Wagen den man mieten kann, in dem man auch schlafen kann ;))

Danach ging es für uns erstmal schnell in die größeren Supermärkte um ein paar Lebensmittel einzukaufen und dann direkt in den Norden. Wir wollten so schnell wie möglich wieder dieses Gefühl der Ruhe, Einsamkeit und Natur spüren. Somit haben wir Auckland direkt wieder verlassen und los ging´s! Schon kurze Zeit später hat uns genau das erwartet, was wir uns erhofft haben – ganz viel saftiges Grün – überall! Kleine Hügel, große Hügel, ein paar Schafe hier und ein paar Kühe dort!

Unser erster Tag ging wie im Fluge vorbei, sodass wir schnell eine Übernachtungsmöglichkeit brauchten. Wie bereits in Australien verwendeten wir auch hier die App „WikiCamps“, ohne die wir ganz schön aufgeschmissen wären 😉 Sehr schnell fanden wir einen tollen Platz, direkt am Meer, hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang und dann plötzlich – MÜCKEN. So unfassbar viele, dass wir schneller im Auto waren, als wir gucken konnten und selbst da waren gefühlt schon tausende. Um die 15 Minuten verbrachten wir damit alle umzubringen, damit wir eine erholsame Nacht haben konnten!

Am nächsten Morgen ging es für uns weiter in den Norden, u.a. haben wir Halt am 90 Mile Beach gemacht – leider durften wir mit unserem gemieteten Wagen dort nicht fahren, also war nur etwas Entspannung angesagt, bevor es weiter gehen sollte..ja und da kamen wir ein wenig in die Zwickmühle. Auf Grund des Erdbebens waren die Fähren zur Südinsel mehr ausgebucht als sonst (diese konnten einige Zeit nicht fahren) und wir mussten uns nun auf eine festlegen – wir hatten das Glück, dass in wenigen Tagen noch eine bestimmte Zeit frei war – danach wieder sechs Tage nichts – sodass wir diese Tickets schnell gebucht haben. Allerdings bedeutete dies für uns auch, dass wir nun nur noch begrenzt für die Nordinsel Zeit haben. Wir entschieden uns somit dagegen, ganz in den Norden zu fahren und quasi direkt über die Bay of Islands nach Coromandel rüberzufahren. Für uns die beste Entscheidung! Somit war der Tag davon geprägt, dass wir einfach überall angehalten haben, wo es uns gerade gefallen hat – schwupp, sind wir einen kleinen Wanderweg von 40 Minuten gelaufen und hatten plötzlich diese Aussicht:

Unser erster Eindruck von diesem Land war dann doch sehr ähnlich dessen, was wir zuvor so oft zu hören bekamen! Furchtbar liebe Menschen, die einem wirklich immer versuchen zu helfen, wahnsinnig tolle Landschaften, so viel abwechslungsreiche schöne Dinge die man zu Gesicht bekommt und viel Regen und Sonne an einem Tag – ja sogar manchmal ganz kurz hintereinander 😉 Wir waren die ersten Tage restlos beeindruckt (auch wenn es nach Fiji eine Temperaturumstellung war ;)) und mussten so oft anhalten um Fotos zu machen.

Dies war nur der erste Einblick, zwei weitere Berichte zu Neuseeland folgen in Kürze! Solltet ihr vorhaben Neuseeland auf eigene Faust zu erkunden, können wir euch im Nachhinein den Tipp geben – fahrt andersherum als die meisten anderen! Also startet in Christchurch und macht euch auf den Weg nach Auckland (falls ihr sowohl die Nord- als auch die Südinsel besuchen wollt) – ihr werdet vor allem an der Miete des Autos/Campers sparen, bzw. viel günstiger ein Auto kaufen können (denn alle Backpacker landen in Christchurch, aber kaum einer startet dort) und es zu einem bessern Preis auch wieder verkaufen können!

 

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