Neuseeland – Roadtrip Teil 2 – Vulkanaktivität, Wanderungen und wir fahren von der Nord- auf die Südinsel!

…hier nun der zweite Teil unserer kleinen Roadtrip-durch-Neuseeland-Zusammenfassung. Ausführliche Berichte, wie auch von den anderen Ländern kommen dann, wenn wir gaaaanz viel Zeit dafür haben und vielleicht nicht mehr jeden Tag so aufregende Dinge erleben wie jetzt 😉 Für uns ging es weiter – auf die Coromandel Peninsula. Die Halbinsel ist 85 km lang und 40 km breit. Unsere ersten Ziele dort waren der ‚Hot Water Beach‘ und die ‚Cathedral Cove‘. Der Weg dorthin war unheimlich schön, wir haben die Fahrt sehr genossen und dementsprechend oft angehalten – besonders an einem Punkt war es sooo unheimlich schön (wir haben sogar vergessen ein Foto zu machen). Dort saßen wir einfach, haben die Aussicht genossen, uns mit netten Israelis unterhalten und deren selbstgemachtes Humus verspeist 😉 Tja, dafür dass es hier so wunderschön war, wir eine tolle – zu lange – Pause gemacht haben, kamen wir zu spät am Hot Water Beach an. Damit man sich dort nämlich seine eigene heiße Quelle buddeln kann, muss man schon rechtzeitig da sein! Wenn die Flut wiederkommt, ist das Spektakel nämlich vorbei – so war es bei uns – also liebe Leute – achtet auf die Gezeiten 😉

So schlimm war das alles nicht, denn so hatten wir mehr Zeit für andere schöne Dinge, wie z.B. die Cathedral Cove. Lasst euch nicht abschrecken – auf dem Weg dorthin bieten private Personen ihre Vorgärten als Parkplätze an und als wir dann auf dem eigentlichen Parkplatz angekommen sind, wussten wir auch warum. Es war proppervoll! Wir haben allerdings nur wenige Minuten gewartet und haben einen freien Platz ergattert 😉 Danach läuft man ca. eine halbe Stunde um an dem wirklich tollen Fleckchen anzukommen! Ja, es sind hier relativ viele Touristen, man kann auch allerhand hier machen, wie z.B. Kajak fahren, sich mit dem Boot herbringen lassen, etc. ABER der weiße Strand, das türkisfarbene Meer sieht ein bisschen wie auf einer Karibik Postkarte aus und es lädt förmlich ein reinzuspringen. Schon der Kontakt des Wassers mit den Füßen bringt einen auf den Boden der Tatsachen zurück – es ist schweinekalt! Ok, dann lieber weiter die Aussicht genießen, denn das kann man hier wirklich. Wir finden, hier muss man gewesen sein!

Weiter ging es für uns Richtung Rotorua – hier wollten wir ein wenig relaxen, vllt. die eine oder andere kleine Wanderung machen, aaaaaallerdings hat uns hier das Wetter gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht. So hieß es für uns, in unserem kleinen Camper auf dem McDonald´s Parkplatz (immerhin ist hier direkt eine Toilette und WiFi) in unserem Bett liegen und mit heißem Tee, Kniffel spielen. War jetzt auch nicht das schlechteste und vor allem bei Weitem nicht so anstrengend 😉 Da das Wetter die nächsten Tage sich hier auch nicht bessern sollte, fuhren wir etwas weiter in den Süden Richtung Taupo. Hier hatten wir eine Fahrt über den See gebucht, bei der man an den ‚Maori Rock Carvings‘ vorbeikommt. Wir waren eine kleine Gruppe von insgesamt 12 Personen plus zwei Crewmitglieder und die Fahrt dauerte insgesamt gut 2, 5 Stunden und es gab Kaffee, Tee und Plätzchen. Die Fahrt begann sehr gemütlich, wir haben uns nett mit einigen anderen Fahrgästen unterhalten und kamen ca. nach einer dreiviertel Stunde an den Rock Carvings, die übrigens beeindruckende 14 Meter hoch sind, an. Die sahen toll aus, überhaupt war die Seefahrt bis dahin wirklich toll – während wir allerdings dort ’standen‘ war es sooooo schaukelig, dass zwei sogar seekrank wurden. Unser Kapitän hat dann sein Bestes gegeben, dass die Rückfahrt sehr ruhig war.

Für uns war die Fahrt wirklich toll, zumal wir liebe Menschen kennengelernt haben und wir auch ’nur‘ knapp 30 Euro für uns zusammen bezahlt haben. Leider war das Wetter nicht so genial, sodass wir nicht so weit in die Ferne schauen konnten. Jedoch waren wir sehr froh, nicht z.B. mit einem Segelboot (hier kamen uns auch mehrere entgegen) unterwegs gewesen zu sein – wir konnten uns nämlich vor Wind, Kälte und Nieselregen auf unserem halb überdachten Boot unterstellen 😉

Bei einer weiteren kleinen Regenpause haben wir u.a. den ‚Crater of the Moon‘ Walk gemacht – ein kleiner Rundgang von ca. einer Stunde (kostet leider auch 8 Dollar, also ca. 5 Euro Eintritt). Wenn das Wetter aber ungemütlich ist, so wie es bei uns war, war das wirklich ganz cool, denn man wird zumindest vom Boden her gewärmt 😉 Es handelt sich dabei nämlich um einen geothermalen Park und durch die dünne Erdkruste steigt permanent Hitze! Muss man nicht unbedingt machen, aber wir fanden es ganz nett! Wunderbar vorbereitet hat es uns auf all die dann Richtung Süden kommenden heißen Quellen – hier ist von uns die absolute Empfehlung – alle mitnehmen! Sie sind so toll und sie tun sooooo gut! Wir waren übrigens nur in kostenfreien – findet man zur Genüge mit der App WikiCamps!

Nach einer wirklich tollen Zeit auf der Nordinsel ging es für uns mit der Interislander Fähre (für die ihr eigentlich immer einen 10% Rabattcoupon in sämtlichen Zeitschriften dort findet und dann bei der Online Buchung eingeben könnt) von Wellington nach Picton. Die Überfahrt ist wirklich sehr schön – wir waren so oft es ging draußen und haben die Fahrt genossen (manchmal wird es dann aber einfach zu windig und kalt). Es gibt Steckdosen, genügend Sitzplätze (auch direkt am Fenster) und natürlich auch Getränke und Essen, was man an Board kaufen kann. Wir fanden es allerdings recht teuer und hatten zudem unsere eigene Verpflegung mitgenommen (nicht vergessen direkt mit aus dem Auto mitzunehmen, denn während der Fahrt dürft ihr dort nicht mehr hin!).

Wir nahmen die Fähre um 16 Uhr und waren kurz nach 19 Uhr von der Fähre runter. Dann hieß es für uns noch schnell etwas einkaufen und auf direktem Wege nach Nelson. Am nächsten Tag stand ein Treffen mit einem Pärchen an, welches wir auf Fiji kennengelernt haben, sodass wir noch ein wenig Strecke machen mussten. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen an dem einen oder anderen schönen Ausblick noch kurz Halt zu machen 😉 In Nelson konnten wir dann mitten in der Stadt übernachten, denn hier gibt es direkt im Zentrum einen kostenfreien Stellplatz.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s