Die Entscheidung uns einen VW Bus zu kaufen und unsere ersten Nächte im Camper!

Warum genau haben wir uns eigentlich, kaum waren wir hier, einen VW Bus gekauft? Richtig – unsere Roadtrips durch Australien und Neuseeland waren definitiv die prägendsten, schönsten, erlebnisreichsten und auch entspanntesten Wochen, die wir auf unserer Reise hatten. Das Gefühl der Freiheit, jederzeit spontan entscheiden zu können, wo genau wir hinfahren möchten, wo wir aufwachen wollen oder auch an welchem Platz wir den Sonnenuntergang genießen wollen, war atemberaubend. Und seien wir mal ehrlich – ja, Australien, Neuseeland, etc. ist alles traumhaft schön, ABER sicherlich hat auch Deutschland und all die angrenzenden europäischen Länder eine ganze Menge zu bieten!

Kaum waren wir also wieder hier, haben wir uns nach einem VW Bus umgeschaut. Naja, bzw. nach einem Bus, zwischenzeitlich hätte es auch ein alter Ford, Mercedes, etc. werden können – verliebt haben wir uns dann aber sehr schnell in unseren jetzigen Bus. Zudem hat hier einfach das Gefühl gestimmt, es von der richtigen Person abzukaufen (da sind ja doch manchmal ganz schön skurrile Menschen auf dem Automarkt zu finden;)).

…sicherlich noch nicht perfekt, aber unser VW T4 war nach wenigen Wochen soweit umgebaut, dass wir uns gedacht haben – einfach losfahren. Gesagt, getan. Also schnell ein paar Dinge eingepackt, das Bett bezogen, etwas Lebensmittel in den Kühlschrank und schon gings los. Kurz war noch die Frage, wo wir denn überhaupt hinfahren möchten, aber auch das war schnell geklärt. So ging es erstmal daran, die Familie in der Nähe von Erfurt zu besuchen – meine (Marias) Heimatstadt, Rudolstadt. Natürlich wurde die Oma noch rechtzeitig angerufen, damit wir auch noch unser Wunschessen bestellen konnten 😉

Es war herrlich – wir wurden mit gutem Essen von der Oma verwöhnt, hatten einen tollen Abend an der Feuerschale mit selbstgemachtem Holunderschnaps (so begann übrigens auch unsere lange Reise – da war dies nämlich unser letzter Abend hier ;)) und tollen Gesprächen. Zudem war unsere erste Nacht sozusagen ein „netter“ Einstieg. Wir haben unsere erste Nacht vor der Tür der Familie genächtigt – hatten also jederzeit Zugang zur Toilette und auch ansonsten direkten Zugang zu leckerem Essen und liebevoller Umsorgung. Danach ging es dann für uns aber los, einfach einen schönen Platz auf dem Weg zurück nach Berlin zu finden.

So sind wir einfach losgefahren, immer im Blick, welcher Platz uns denn wohl zum Schlafen gefallen würde. Wir haben uns dann über eine App informiert.  Wir sind schnell auf die „Park4night“ App gestoßen und unser erstes Fazit fiel auch sehr gut aus. Bei der App kann man kostenfreie Stellplätze finden, Plätze, die einfach nur von Natur umgeben sind oder eben auch z.B. Toiletten, etc. haben. Dies ist dann entsprechend gekennzeichnet. Wenn man Glück hat, gibt es auch ein paar Fotos für einen ersten Eindruck für den Schlafplatz 😉 Aber unsere allererste Nacht war ganz spontan an einem Feldrand, denn wir hatten nichts direkt in der Nähe gefunden und zudem wollten wir auch noch tagsüber ankommen. Wir waren hier zum Sonnenuntergang und haben einfach die Aussicht und die Ruhe genossen, sind spazieren gegangen, ein wenig mit der Drohne rumgeflogen und Lotte hatte sowieso alle Freiheiten der Welt.

Wir haben uns in unserer ersten richtigen Nacht auf jeden Fall sehr sicher gefühlt und auch sehr gut geschlafen. Auch unsere Hündin hat das Abenteuer sehr gut mitgemacht – obwohl sie sicher am Anfang nicht recht wusste, was dies hier alles soll. Am nächsten Morgen gab es dafür einen ausgiebigen Spaziergang durch den Wald, bevor es dann weiterging. Wir sind noch ein wenig gefahren, haben hin und wieder angehalten – auch ein Mittagsschlaf war mal drin (immerhin haben wir ja nun unser Bett immer dabei) und eine Kaffeepause mit Aussicht. Man könnte sagen, spätestens jetzt waren wir so richtig angefixt!

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