Spartipps – insbesondere für eine lange Reise, aber auch für die kleinen Reisen zwischendurch!

Klar, wenn man lange auf Reisen gehen möchte oder überhaupt viel Zeit und Geld in Urlaube stecken möchte, muss man an anderen Stellen sparen. Vor allem – aber das ist ein ganz eigenes Thema – braucht man dafür viel Zeit, auch diese muss man sich „einfach nehmen“. Es gibt nämlich kein „ich kann das nicht“, „bei mir geht das nicht“, sondern es ist eine Lebenseinstellung, eine Sache der Prioritäten. Wie so vieles im Leben.

Wir haben uns, nachdem wir wussten, wieviel Geld wir gaaaanz ungefähr benötigen werden hingesetzt und überlegt, wie wir noch mehr Geld sparen können und die Tipps teilen wir natürlich gerne mit euch.

Übrigens: das machen wir aber schon immer und es bringt doch sooooooo viel: alles an Kleingeld, oftmals auch ein oder zwei Euro Münzen kommen bei uns hier* rein und einmal im Jahr wird es dann geleert – und es kommen bei uns immer so um die 300 – 400 Euro zusammen.

Konto / Kreditkarte:

Wir haben uns zunächst ein separates Konto angelegt. Hierfür haben wir eine echt tolle Bank gefunden, bei der ihr nur Tagesgeld anlegt (die Möglichkeit für Festgeld oder Fonds gibt es dort ebenfalls). Allerdings ist das Konto wirklich nur zum Sparen gedacht, ihr erhaltet keine ec-Karte oder ähnliches, sondern könnt dorthin lediglich hin überweisen. Das Tagesgeldkonto lässt sich in fünf unterschiedliche Bereiche teilen (die dann auch alle eine eigene IBAN haben) und ihr nennt sie so, für was sie gedacht sind, z.B. „Weltreise“ oder auch „Ausstattung“. Ihr seht dann exakt, wieviel ihr für welchen Bereich schon zusammengespart habt. Wirklich genial! Solltet ihr euch dort – bei http://www.moneyou.de anmelden wollen, könnt ihr gerne Bescheid geben – wenn wir euch werben, erhalten wir jeweils 12,50 Euro. Klar, es gibt bessere Eröffnungsangebote für Banken, aber dieses Konto ist ja auch „nur“ ein Sparkonto und wirklich absolut toll!

Solltet ihr tatsächlich sehr lange unterwegs sein empfiehlt es sich, mindestens zwei Kreditkarten zu haben, einmal eine VISA und eine Mastercard. Wir haben mittlerweile nur noch eine VISA Karte über unsere Hausbank, aber uneingeschränkt empfehlen können wir euch die Mastercard Gold gebührenfrei – hier ist sogar (zumindest bei einer eingeschränkten Reisezeit) eine Versicherung automatisch mit drin, es fallen keine Gebühren bei Bargeldabhebungen weltweit an. Wir waren immer rundum zufrieden, denkt nur daran – es ist sicherer, euren Banken Bescheid zu geben, wenn ihr in Länder reist, in denen ihr sonst nicht unterwegs seid, denn uns ist auch schon zu Ohren gekommen, dass dann mal schnell gesperrt wird und man sie zunächst wieder telefonisch entsperren muss. Kann, wenn man schnell an Geld kommen muss, sehr nervenaufreibend sein – auch wenn es nur zu eurem Schutz ist.

Miete / Airbnb / Untervermietung:

Wohl der größte Faktor für uns alle ist die Miete und vor allem war für uns direkt klar, dass wir unsere Wohnung in Berlin untervermieten möchten, bzw. auf keinen Fall aufgeben (denn die Wohnungssuche macht in keiner größeren Stadt mehr so richtig Spaß). Wir haben also unsere Hausverwaltung angeschrieben und nachgefragt und die Erlaubnis für die Untermiete bekommen – aber auch schon vorher kann man, wenn man eine entsprechende Wohnung hat, ein wenig Geld einsparen. Wir haben dann – ebenfalls nach Rücksprache – ein Zimmer in unserer Wohnung bei Airbnb angeboten. Solltet ihr das ebenfalls vorhaben, könnt ihr euch gerne über unseren Link anmelden und entsprechend auch 22 Euro erhalten: http://www.airbnb.de/r/tkazojc Da wir bis dahin selbst nie über diese Plattform gebucht hatten, war es äußerst praktisch, denn so konnten wir direkt erste Erfahrungen sammeln, sowohl mit den Gastgeben, als auch, dass wir dann einige Bewertungen hatten.

Spontankäufe / sich künstlich „arm“ rechnen:

Was uns wirklich geholfen hat, ist absolut realistisch einzuschätzen, was wir eigentlich im Monat an Geld überhaupt benötigen. Somit wurde alles an Geld, was wir zu Beginn des Monats „übrig“ hatten, weg überwiesen. Außerdem haben wir absolut auf Spontankäufe verzichtet – überlegt wirklich mehrmals, ob ihr Dinge, die ihr kaufen wollt, wirklich benötigt. Auch der Kaffee unterwegs, ein Brötchen hier und dann noch das Top, was es gerade im Sale gibt – alleine alles kleine Eurobeträge, gibt man das aber nicht mehr aus, spart man wirklich eine Menge Geld. Ebenso mit dem Essen – wir haben ein bisschen mehr Planung an den Tag gelegt, sodass wirklich nichts an Essen wegkommt oder wir „zu viel“ einkaufen. Auch waren wir ab und an mit Freunden im Restaurant, haben das aber ansonsten sehr eingeschränkt.

Spenden / Studien:

In Großstädten gibt es aber auch ansonsten noch allerhand Möglichkeiten etwas Geld nebenbei zu verdienen. Wir haben unter anderem bei einer Melatonin Studie mitgemacht (2-4 Mal im Monat und für jeden Einsatz gab es 50 Euro – so kamen dort zusätzlich auch mal schnell 200 bis 400 Euro pro Monat zusammen). Es gibt allerlei Dinge, die man spenden kann, sei es Plasma oder Blut. Natürlich kann das gesundheitlich nicht jeder und sowieso sind dies Dinge, die jeder für sich selbst entscheiden sollte. Es gibt allerdings auch andere Studien, die nicht die Gesundheit betreffen und zwar allerlei Marktforschungsstudien. Allein in Berlin gibt es wirklich viele Unternehmen, bei denen ihr z.B. zu bestimmten Themen Einzelgespräche oder Gruppengespräche mitmachen könnt und dafür immer eine gute Aufwandsentschädigung bekommt. Auch hier kam bei uns eine nette Summe zusammen und natürlich ist alles immer direkt auf unser Sparkonto gewandert.

Verkaufen / Verkaufen / Verkaufen:

Was bei uns wirklich am Ende auch sehr viel eingebracht hat, waren Verkäufe. Uns war bewusst, dass wir unsere Wohnung untervermieten wollten, also wollten wir sie auch so leer wie möglich machen. Klar, wichtige Unterlagen, etc. einfach ab in den Keller – aber auch eine Kommode sollte frei sein, etwas Platz im Kleiderschrank sein und überhaupt: hier sollte es einfach nicht mehr eine Ansammlung von so vielen Dingen geben. Ich gebe zu, es kann nerven, sich mit Menschen bei eBay oder eBay Kleinanzeigen auseinanderzusetzen, manchmal auch mit manchen auf dem Flohmarkt – aber habt immer im Blick, wofür ihr es tut und dass Second Hand, bzw. Weiterverkauf ja auch wirklich eine tolle Sache für unsere Umwelt ist! Für uns war hier wirklich eine Menge rauszuholen, auch wenn man manchmal denkt „das kauft kein Mensch mehr“ – doch, irgendwann schon.

 

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links – wenn ihr darauf klickt und dann etwas bestellt, erhalten wir eine kleine Provision – euch kostet es natürlich keinen Cent mehr!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: